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Qualcomm-Aktie steigt 7% nach OpenAI-Partnerschaft für Smartphone-KI-Chips

Berichte über eine Kooperation mit OpenAI zur Entwicklung eines KI-Smartphones treiben die Qualcomm-Aktie kräftig nach oben.

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Qualcomm-Aktie steigt 7% nach OpenAI-Partnerschaft für Smartphone-KI-Chips

Die Aktien von Qualcomm haben am Montag kurz nach Handelsbeginn um 7% zugelegt. Auslöser waren Berichte über eine geplante Partnerschaft mit dem KI-Unternehmen OpenAI zur Entwicklung eines eigenen Smartphone-Prozessors. Damit sorgt OpenAI erneut für Aufsehen in der Technologiebranche.

Laut Ming-Chi Kuo, Analyst bei TF International Securities, soll Qualcomm gemeinsam mit dem taiwanischen Halbleiterunternehmen MediaTek den Chip für OpenAI entwickeln. Der chinesische Hersteller Luxshare soll das Gerät mitentwerfen und bauen. Kuo teilte diese Informationen am Montag über die Plattform X mit. Die Massenproduktion des Geräts wird demnach für das Jahr 2028 erwartet.

Qualcomm, OpenAI und MediaTek reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage des US-Senders CNBC zur Bestätigung der Partnerschaft. Die Meldung basiert damit vorerst auf Analystenberichten, was Anleger jedoch nicht von einem Kursanstieg abhielt.

Qualcomm: Vom Snapdragon-Hersteller zum KI-Chip-Partner

Qualcomm ist vor allem für seine Snapdragon-Prozessoren bekannt, die in zahlreichen Android-Smartphones weltweit zum Einsatz kommen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Modemtechnologien, die Mobilfunkverbindungen wie 4G und 5G ermöglichen. Mit dieser Expertise ist Qualcomm ein naheliegender Partner für OpenAIs Ambitionen im Hardware-Bereich.

Trotz des heutigen Kursanstiegs steht die Qualcomm-Aktie seit Jahresbeginn noch immer mit einem Minus von 13% im Rückstand. Der heutige Sprung zeigt jedoch, wie stark das Interesse der Märkte an KI-Hardware-Themen nach wie vor ist.

OpenAIs Weg in die Hardware-Welt

Die Partnerschaft mit Qualcomm fügt sich in eine breitere Strategie von OpenAI ein, eigene Hardware zu entwickeln. Im vergangenen Jahr übernahm das Unternehmen das Startup „io" des ehemaligen Apple-Designchefs Jony Ive für 6,4 Milliarden US-Dollar in Form von Eigenkapital. Ziel ist es, neue KI-Geräte zu entwerfen, deren Vorstellung in etwa zwei Jahren erwartet wird.

OpenAI-Chef Sam Altman hatte bereits erklärt, dass sich die gemeinsam mit io entwickelten Geräte von herkömmlichen Smartphones unterscheiden werden. Das Gerät solle in der Lage sein, „alles zu wissen, was Sie jemals gedacht, gelesen oder gesagt haben", sagte Altman und verglich das Nutzererlebnis mit einem Spaziergang über den New Yorker Times Square.

Zudem wurde bereits im September berichtet, dass Luxshare eine Vereinbarung mit OpenAI zur Produktion von Endgeräten unterzeichnet hat. Die nun gemeldete Chip-Partnerschaft mit Qualcomm und MediaTek wäre ein weiterer konkreter Schritt in Richtung eines vollständig KI-gesteuerten Geräts.

Analyst Kuo begründete OpenAIs Smartphone-Ambitionen damit, dass Smartphones in naher Zukunft die „größte Gerätekategorie" bleiben werden. Für OpenAI sei es sinnvoll, ein eigenes KI-Gerät zu entwickeln, da das Unternehmen über die Jahre hinweg umfangreiche Nutzerdaten gesammelt habe. Diese Datenbasis könnte einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bei der Entwicklung personalisierter KI-Erlebnisse darstellen.

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