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Prognose: Uran-ETF könnte größter Gewinner der nächsten 10 Jahre sein

Ein ETF auf Uranminen-Aktien profitiert vom massiv steigenden Strombedarf der KI-Revolution.

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Prognose: Uran-ETF könnte größter Gewinner der nächsten 10 Jahre sein

Die Künstliche Intelligenz braucht Strom – und zwar gewaltige Mengen. Während die meisten Anleger auf Halbleiteraktien wie Nvidia oder <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft setzen, könnte ein ganz anderer ETF zum heimlichen Gewinner des Jahrzehnts werden: der Sprott Uranium Miners ETF (URNM).

Der Fonds investiert nicht in KI-Unternehmen, sondern in Uranabbauer. Diese liefern den Brennstoff für Kernkraftwerke, die rund um die Uhr verlässlich Strom produzieren können – ein entscheidender Vorteil in Zeiten explodierender Energienachfrage.

Massiver Anstieg des Stromverbrauchs erwartet

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, dass der Stromverbrauch globaler Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden ansteigen wird. Das wäre mehr als doppelt so viel wie vor nur sechs Jahren. Zum Vergleich: Ganz Deutschland verbraucht jährlich etwa 500 Terawattstunden.

Fatih Birol, Exekutivdirektor der IEA, sprach Anfang des Monats über den enormen Anstieg der Energienachfrage. „Die Stromnachfrage wächst dreimal schneller als die gesamte Energienachfrage“, sagte er gegenüber Reportern in Seoul. Birol fügte hinzu, dass 61 Prozent der globalen Energieinvestitionen in diesem Jahr in Elektrizität geflossen sind, verglichen mit 39 Prozent für fossile Brennstoffe.

Warum Kernenergie einen entscheidenden Vorteil hat

Erneuerbare Energien wie Solarenergie können einen Großteil dieser Nachfrage decken. Doch die Kerntechnik hat einen wichtigen Vorteil: Sie kann rund um die Uhr enorme Energiemengen erzeugen – unabhängig von Wetter oder Tageszeit.

Die Kernenergie insgesamt wächst jedoch noch moderat. Lange Vorlaufzeiten und hohe Kosten für Bau und Inbetriebnahme von Kraftwerken bremsen den Ausbau. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz könnte diesen Ausbau jedoch bald beschleunigen. Technologiekonzerne untersuchen zunehmend die Entwicklung kleiner modularer Reaktoren (Small Modular Reactors), die schneller aufgebaut und früher in Betrieb genommen werden können als herkömmliche Reaktoren.

Uranabbauer mit erheblichem Aufwärtspotenzial

Hier wird das Investmentargument für den Sprott Uranium Miners ETF interessant. Eine Investition in Uranabbauer ist nicht gleichbedeutend mit einer Wette auf die Richtung der Uranpreise. Es handelt sich um Unternehmen mit Bilanzen, Cashflows und Gewinnen – sie werden wie Aktien gehandelt.

Diese Unternehmen können jedoch beträchtliche operative Margen erzielen, wenn die Rohstoffpreise steigen. Sobald die Uranpreise die Produktionskosten übersteigen, können weitere Preiserhöhungen stark in höhere Gewinne übersetzt werden. Das bedeutet: Selbst moderate Uranpreissteigerungen können bei den Minenbetreibern überproportional zu steigenden Gewinnen führen.

Politische Unterstützung für die Kernenergie

Es gibt zudem staatliche Unterstützung für den Ausbau der Kapazitäten in der Kernenergie. Die Trump-Administration hat das Ziel ausgegeben, die nukleare Kapazität des Landes bis 2050 zu vervierfachen. Solche politischen Vorgaben schaffen Planungssicherheit für die Branche und könnten die Nachfrage nach Uran über Jahrzehnte stabilisieren.

Das Potenzial für Uranabbauer ist wahrscheinlich volatil und mit Risiken verbunden. Rohstoffaktien unterliegen bekanntermaßen starken Kursschwankungen. Dennoch liegt hier ein klares Investmentargument: Diese unterschätzte Energiequelle könnte in den kommenden Jahren einer der größten Gewinner sein.

Anleger, die in den vergangenen Jahren nach den Unternehmen suchten, die die KI-Landschaft dominieren werden, sollten den Blick weiten. Die Bereitstellung ausreichender Strommengen zur Versorgung all dieser Rechenzentren könnte sich als ebenso wichtige Investitionsmöglichkeit herausstellen – und der Sprott Uranium Miners ETF positioniert sich genau in diesem Bereich.

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