PepsiCo oder Coca-Cola: Welche Aktie ist die bessere Kaufempfehlung?
The Motley Fool vergleicht PepsiCo und Coca-Cola und ordnet beide Getränkeriesen für Anleger ein – mit Kursen vom 10. Oktober 2026.

PepsiCo und Coca-Cola konkurrieren seit Jahrzehnten in derselben Branche. Genau dieses Dauerduell greift das US-Analysehaus The Motley Fool in einem neuen Beitrag auf und stellt die Frage, welche der beiden Getränkeaktien die bessere Kaufempfehlung ist. Beide Konzerne gehören zu den bekanntesten Marken der Welt und zählen zum Segment der Basiskonsumgüter, deren Produkte unabhängig von der Konjunktur nachgefragt werden.
Das zugehörige Video wurde am 12. Oktober 2026 veröffentlicht. Die darin verwendeten Aktienkurse entsprechen den Nachmittagswerten vom 10. Oktober 2026. Der Vergleich bezieht sich damit auf einen klar datierten Stichtag, was die Einordnung der beiden Titel für Anleger nachvollziehbar macht.
Der Beitrag stammt aus dem Umfeld des Motley Fool Stock Advisor, des Empfehlungsdienstes des Analysehauses. Er verweist auf die neueste Empfehlung des Dienstes sowie auf die durchschnittlichen Renditen aller Empfehlungen seit Bestehen des Angebots. Anschaffungskosten und Rendite basieren dabei auf dem Schlusskurs des vorherigen Handelstages.
Die Details
Im Mittelpunkt stehen zwei Unternehmen derselben Branche, die seit Jahrzehnten als Wettbewerber auftreten. The Motley Fool stellt sie in einem am 12. Oktober 2026 veröffentlichten Video gegenüber. Als Grundlage dienen die Aktienkurse vom Nachmittag des 10. Oktober 2026.
Bemerkenswert ist die Methodik, die der Beitrag offenlegt. Der Stock Advisor gibt eine aktuelle Empfehlung ab und weist zugleich auf die durchschnittlichen Renditen aller Empfehlungen seit Bestehen des Dienstes hin. Für die Berechnung von Anschaffungskosten und Rendite wird jeweils der Schlusskurs des vorherigen Handelstages herangezogen. Diese Transparenz soll es Lesern erleichtern, die Aussagekraft der Empfehlung einzuordnen.
Konkrete Kennzahlen zu beiden Konzernen nennt der übersetzte Auszug des Beitrags nicht. Die Gegenüberstellung bleibt damit zunächst eine qualitative Einordnung zweier Getränkeriesen, die im selben Markt um dieselben Kunden konkurrieren. Wer belastbare Zahlen sucht, ist auf das Originalvideo des Analysehauses verwiesen.
Hintergrund: Was bisher geschah
aktien.news hat in den vergangenen Monaten mehrfach über beide Konzerne berichtet. Bereits am 27. September 2026 berichtete aktien.news, dass PepsiCo (PEP) die bevorzugte Dividendenwachstumsaktie des US-Analysehauses The Motley Fool sei. In dem damaligen Beitrag argumentierte der Autor, dass 10.000 US-Dollar in dem Getränke- und Lebensmittelkonzern gut angelegt wären. Als Begründung nannte er eine Kombination aus hoher Ausschüttungsrendite, jahrzehntelangem Dividendenwachstum und Anzeichen für eine operative Trendwende.
Bereits am 13. August 2026 berichtete aktien.news, dass PepsiCo aus einer Analyse von sechs Blue-Chip-Dividendenkandidaten als klarer Favorit hervorgehe. Bei einem Kurs von 139,82 US-Dollar bot die Aktie eine Dividendenrendite von 4,3 % und ein Fair-Value-Potenzial von +21,3 %. Damit vereinte PEP die höchste Rendite der Vergleichsgruppe mit der günstigsten Bewertung. Das Unternehmen schüttet 6,92 US-Dollar je Aktie als Dividende aus und erwirtschaftete einen freien Cashflow (FCF) von 9,28 Milliarden US-Dollar auf Zwölfmonatsbasis. Die Eigenkapitalrendite (ROE) lag bei 51,6 %.
Am 17. Mai 2026 berichtete aktien.news über PepsiCo und Procter & Gamble als Top-Basiskonsumgüter-Aktien für 2026. Damals galt: Zölle und der Iran-Krieg hielten die Preise hoch, die US-Notenbank Federal Reserve verzichtete auf Zinssenkungen, und der Arbeitsmarkt zeigte Schwäche. In diesem Umfeld rückten Basiskonsumgüter-Aktien in den Fokus, deren Produkte unabhängig von der Konjunktur nachgefragt werden.
Zur Coca-Cola-Aktie (Ticker: KO) berichtete aktien.news bereits am 1. August 2026. Damals verzeichnete die Aktie Kursgewinne, gestützt durch die ausgeprägte Preismacht des weltgrößten Getränkekonzerns. Coca-Cola gilt seit Jahrzehnten als Paradebeispiel für ein sogenanntes „Burggraben-Unternehmen" – also ein Unternehmen mit einem dauerhaften Wettbewerbsvorteil. Die Fähigkeit, Preise zu erhöhen, ohne dabei nennenswerte Mengeneinbußen zu erleiden, ist ein zentrales Merkmal dieses Vorteils.
Was das für Anleger bedeutet
Für deutsche Privatanleger ist der Vergleich zweier global aufgestellter Getränkeriesen vor allem eine Frage der Strategie. PepsiCo und Coca-Cola sind keine Wachstumswerte im engeren Sinne, sondern klassische Basiskonsumgüter-Titel. Sie bieten typischerweise Güter an, die in guten wie in schlechten Zeiten nachgefragt werden. Ideal entsteht daraus freier Cashflow, der eine Dividende finanziert.
Die früheren Berichte von aktien.news zeigen, worauf Anleger bei PepsiCo geachtet haben: hohe Ausschüttungsrendite, jahrzehntelanges Dividendenwachstum und eine günstige Bewertung. Bei Coca-Cola stand dagegen die Preismacht und der dauerhafte Wettbewerbsvorteil im Vordergrund. Der neue Beitrag von The Motley Fool ordnet beide Titel in einem direkten Vergleich ein, ohne dass der übersetzte Auszug konkrete Kennzahlen nennt.
Wichtig ist: Der Beitrag ist keine individuelle Anlageberatung. Anleger sollten die genannten Kennzahlen und die Methodik des Stock Advisor selbst prüfen und mit ihrer eigenen Risikobereitschaft und Anlagestrategie abgleichen. Wer in Basiskonsumgüter investiert, setzt in der Regel auf Stabilität statt auf schnelles Wachstum.
Ausblick
Der Beitrag von The Motley Fool wurde am 12. Oktober 2026 veröffentlicht und stützt sich auf die Aktienkurse vom Nachmittag des 10. Oktober 2026. Weitere Termine, Prognosen oder konkrete Erwartungen für die kommenden Quartale nennt der übersetzte Auszug nicht. Anleger, die den vollständigen Vergleich einsehen möchten, sind auf das Originalvideo des Analysehauses verwiesen.
Kurz erklärt
- Dividendenrendite: Das Verhältnis der jährlichen Dividende zum aktuellen Aktienkurs und damit ein Maß für die laufende Ausschüttung.
- Freier Cashflow: Der Geldbetrag, der einem Unternehmen nach Abzug der Investitionen für den operativen Betrieb zur Verfügung steht.
- Burggraben-Unternehmen: Ein Unternehmen mit einem dauerhaften Wettbewerbsvorteil, der Konkurrenten den Markteintritt erschwert.
- Eigenkapitalrendite (ROE): Eine Kennzahl dafür, wie effizient ein Unternehmen das eingesetzte Eigenkapital in Gewinn umwandelt.
