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Nvidia-Aktie 2025: Diese Kennzahl ist wichtiger als der Kurs

Trotz schwacher Kursentwicklung zeigen Nvidias Fundamentaldaten und Capex-Zusagen der Großkunden enormes Wachstumspotenzial.

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Nvidia-Aktie 2025: Diese Kennzahl ist wichtiger als der Kurs

Die Nvidia-Aktie (NVDA) steuert auf ihre schlechteste Jahresperformance seit 2022 zu. Mit einem Plus von lediglich 6% seit Jahresbeginn enttäuscht der Chiphersteller viele Anleger – vor allem jene, die sich an den spektakulären Gewinnen von 171% im Jahr 2024 und weiteren 39% im Jahr 2025 orientieren. Doch erfahrene Investoren wissen: Der Aktienkurs allein erzählt nicht die ganze Geschichte.

Wer Nvidia langfristig bewertet, sollte seinen Blick auf eine andere Kennzahl richten – nämlich auf die Investitionsausgaben (Capex) der größten Kunden des Unternehmens. Dazu zählen die sogenannten „Magnificent Seven"-Konzerne Alphabet, Microsoft, Amazon und Meta Platforms. Diese Technologiegiganten haben angekündigt, allein in diesem Jahr bis zu 700 Milliarden US-Dollar für Investitionsausgaben aufzuwenden. Ein Großteil dieser Mittel fließt in den Aufbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur.

Die 700-Milliarden-Dollar-Frage

Nicht das gesamte Kapital landet bei Nvidia. Die Investitionen verteilen sich auf viele Bereiche – Grundstücke, Gebäude, Kühlsysteme und Netzwerkausrüstung. Einer der größten Einzelposten ist jedoch die Hardware, insbesondere Grafikprozessoren (GPUs). Und hier ist Nvidia der unangefochtene Marktführer.

Die Hopper- und Blackwell-Chips des Unternehmens gelten als Goldstandard für das Training und den Betrieb komplexer KI-Modelle. Blackwell-Chips wurden erst im vergangenen Jahr verfügbar gemacht. In diesem Jahr führt Nvidia zusätzlich seine Rubin-Chips der nächsten Generation ein, die noch leistungsfähiger und effizienter als die Blackwell-Generation sein sollen. Diese kontinuierliche Innovationskette sichert Nvidias Führungsposition in der Chip- und Hardware-Entwicklung.

Nvidias Zahlen sprechen für sich

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 – das am 25. Januar endete – meldete Nvidia einen Gesamtumsatz von 68,1 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 73% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark war das Segment Rechenzentren: Hier erzielte Nvidia 62,3 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Plus von 75% im Jahresvergleich.

CEO Jensen Huang kommentierte die Entwicklung mit den Worten: „Unsere Kunden liefern sich ein Wettrennen bei den Investitionen in KI-Rechenleistung – die Fabriken, die die industrielle KI-Revolution und ihr künftiges Wachstum vorantreiben." Diese Aussage unterstreicht, wie zentral Nvidia im globalen KI-Ökosystem positioniert ist.

Trotz dieses beeindruckenden Wachstums ist die Bewertung der Aktie überraschend moderat. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt derzeit bei 23,9 – weit unter dem Dreijahres-Durchschnitt von 79. Das deutet darauf hin, dass der Markt das künftige Wachstumspotenzial von Nvidia möglicherweise noch immer unterschätzt.

Blick auf 2027: Ein-Billionen-Dollar-Ziel

Auf der Nvidia GTC 2026 wagte CEO Jensen Huang eine ambitionierte Prognose: Bis zum Kalenderjahr 2027 könnte Nvidia einen KI-Umsatz von einer Billion US-Dollar erzielen. Zum Vergleich: Im Kalenderjahr 2025 lag der Gesamtumsatz des Unternehmens bei 215,9 Milliarden US-Dollar. Eine solche Entwicklung würde eine massive Wachstumsphase bedeuten, die in der Unternehmensgeschichte ihresgleichen sucht.

Für deutsche Privatanleger, die Nvidia im Depot halten oder einen Einstieg erwägen, lohnt sich daher ein differenzierter Blick. Der aktuelle Aktienkurs mag auf den ersten Blick enttäuschend wirken. Entscheidender ist jedoch, ob die großen Technologiekonzerne ihre Investitionszusagen einhalten und weiterhin massiv in KI-Infrastruktur investieren. Solange Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft ihre Capex-Pläne nicht zurückfahren, dürfte Nvidia als zentraler Hardware-Lieferant der KI-Revolution weiterhin profitieren.

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