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Norsemont Mining: 41 Meter mit 4,59 g/t Gold bei Phase-3-Bohrungen

Neue Bohrergebnisse erweitern das Choquelimpie-System und bestätigen hochgradige Goldmineralisation in Chile.

3 Min
Norsemont Mining: 41 Meter mit 4,59 g/t Gold bei Phase-3-Bohrungen

Norsemont Mining Inc. (CSE: NOM) (OTCQX: NRRSF) (FWB: LXZ1) hat vielversprechende Assay-Ergebnisse aus dem laufenden Phase-3-Bohrprogramm auf dem zu 100 Prozent unternehmenseigenen Gold-Silber-Kupfer-Projekt Choquelimpie in Nordchile veröffentlicht. Die Ergebnisse von acht weiteren Bohrungen (DD06-DD13) untermauern die starke Edelmetall- und Grundmetallmineralisation über verschiedene geologische Settings hinweg.

Besonders hervorzuheben ist Bohrung DD13 mit einer herausragenden Interzeption von 41 Metern bei 4,59 g/t hochgradigem Gold. Dieses Intervall beinhaltet einen Abschnitt von 18 Metern mit 9,7 g/t Au und stellt eines der stärksten Goldintervalle dar, die bisher in der Vizcacha-Zone gebohrt wurden.

Das Phase-3-Programm wurde Mitte April 2026 wieder aufgenommen und konzentriert sich auf die Testung hochgradiger hydrothermaler Brekzien-Ziele in größerer Tiefe. Insgesamt wurden im Jahr 2026 sechzehn Kernbohrungen mit einer Gesamtlänge von 4.100 Metern abgeschlossen.

Detaillierte Bohrergebnisse

Bohrung DD11 durchteufte ein 39 Meter langes Intervall mit Gold-, Silber- und Grundmetallmineralisation, eingelagert in tonart-Alunit-Sulfid-verändertem Dazit-Andesit-Porphyrit und hydrothermalen Brekzien. Darin enthalten sind 12 Meter mit 2,46 g/t AuEq.

DD10 lieferte ein kurzes, aber aussagekräftiges Intervall von über 1 g/t Au. Die Assays für Silber und Zink liegen hier noch aus, da die Werte jenseits der Messgrenze liegen. Die Mineralisation ist in Brekzien und Quarzadern eingelagert.

Bohrung DD07 zeigte zwei mineralisierte Intervalle (39 Meter und 12 Meter) innerhalb von Quarz-Mika-Sulfid-verändertem Porphyrit. Damit wird die Mineralisation in einen Bereich des Ressourcenmodells von 2025 erweitert, für den zuvor keine Blockgrade berechnet wurden.

Drei unterschiedliche Mineralisationsstile identifiziert

Marc Levy, CEO von Norsemont, kommentierte: "Die Identifizierung von drei unterschiedlichen Stilen der Goldmineralisation markiert einen wichtigen Schritt vorwärts in unserem Verständnis des Choquelimpie-Mineralisierungssystems."

Die Phase-3-Bohrungen haben Goldmineralisation in folgenden drei Stilen geschnitten: Hydrothermale Brekziengesteinskörper mit disseminierten und adergeführten Sulfiden, Dazit-Andesit-Porphyrit (DAP) mit Quarz-Magnetit-Aderchen sowie Quarz-Mika-Sulfid-(QMS)-Veränderungszonen. Die erhöhte Grundmetallmineralisation scheint primär mit den QMS-Veränderungszonen zusammenzuhängen.

Levy fügte hinzu: "Das hochgradige Intervall in DD13 mit 41 Metern bei 4,59 g/t Au unterstützt weiter die Existenz der goldreichen Mineralisation in flacher Tiefe in der Vizcacha-Zone. Choquelimpie zeigt weiterhin Ausmaß, Gehalt und geologische Komplexität, die mit großen andinen Mineraldistrikten konsistent sind."

Herausforderungen bei der Probenanalyse

Der Rückstand an geochemischen Proben in Chile war zwischen Juni und August 2026 erheblich. Zudem hat abnorm schlechtes Wetter im August den Durchsatz in einigen Laboreinrichtungen negativ beeinflusst. Norsemont reicht daher einen Teil der Kernproben an ein zweites geochemisches Labor (ALS) ein, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Großteil des Rückstands abgebaut wurde und Assays künftig in regelmäßigen Abständen eintreffen sollten.

Über das Choquelimpie-Projekt

Choquelimpie ist ein ehemaliges produzierendes Bergwerk mit über 1.720 Bohrungen und erheblicher bestehender Infrastruktur, einschließlich Straßen, Strom, Wasser, Camp-Einrichtungen und einer zuvor betriebenen Mühle mit 3.000 Tonnen pro Tag Kapazität. Laut dem technischen Bericht vom Mai 2025 umfassen die indizierten Ressourcen 81,9 Millionen Tonnen mit 0,66 g/t Au (1.731.000 Unzen Gold) und 12,6 g/t Ag (33.233.000 Unzen Silber). Die abgeleiteten Ressourcen belaufen sich auf 25,3 Millionen Tonnen mit 0,55 g/t Au (446.000 Unzen Gold) und 8,9 g/t Ag (7.219.000 Unzen Silber).

Die mineralogischen Beziehungen zwischen der Edelmetall- und Grundmetallmineralisation werden im Rahmen metallurgischer Studien weiter bewertet, die später im Jahr 2026 an sulfidischen Materialien durchgeführt werden sollen. Die dreidimensionalen räumlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Mineralisationsinterzeptionen werden analysiert, während zusätzliche Daten eingehen.

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