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Nikkei 225 schließt schwächer mit Verlust von 1,26 Prozent

Japanische Aktienmärkte gaben am Freitag nach – Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation belasteten den Tokioter Leitindex.

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Nikkei 225 schließt schwächer mit Verlust von 1,26 Prozent

Die japanischen Aktienmärkte haben am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei 225, der wichtigste Leitindex der Tokioter Börse, verlor 1,26 Prozent und beendete den Handelstag damit klar im Minus. Besonders die Sektoren Papier & Zellstoff, Transport sowie Kommunikation standen unter Druck und zogen den Index nach unten.

Trotz des negativen Gesamtbildes überwogen an der Tokioter Börse die Gewinner die Verlierer deutlich: 2.701 Aktien schlossen im Plus, 861 im Minus, während 204 Titel unverändert aus dem Handel gingen. Dies zeigt, dass der Rückgang des Nikkei 225 vor allem durch starke Verluste bei Schwergewichten getrieben wurde.

Stärkste Gewinner im Nikkei 225

Zu den auffälligsten Gewinnern des Tages zählte Japan Steel Works Ltd (TYO: 5631), deren Aktie um beeindruckende 8,99 Prozent oder 654 Punkte auf 7.930 Punkte zulegte. Auch Trend Micro Inc. (TYO: 4704) konnte sich mit einem Plus von 7,28 Prozent bzw. 453 Punkten auf 6.678 Punkte deutlich verbessern. T&D Holdings, Inc. (TYO: 8795) stieg um 6,42 Prozent oder 265 Punkte auf 4.390 Punkte und markierte dabei gleichzeitig ein neues 5-Jahres-Hoch.

Größte Verlierer belasteten den Index

Auf der Verliererseite fiel SUMCO Corp. (TYO: 3436) am stärksten auf: Die Aktie des Halbleitermaterialherstellers verlor 7,44 Prozent oder 325 Punkte und schloss bei 4.041 Punkten. Ibiden Co Ltd (TYO: 4062) büßte 6,92 Prozent bzw. 1.395 Punkte ein und notierte zum Handelsschluss bei 18.760 Punkten. Tokyo Electron Ltd. (TYO: 8035), ein weiteres Schwergewicht aus dem Technologiesektor, verzeichnete einen Rückgang von 6,61 Prozent oder 4.210 Punkten auf 59.450 Punkte.

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst und als Stimmungsbarometer für den japanischen Markt gilt, stieg um 0,51 Prozent auf 29,46. Ein erhöhter Volatilitätsindex deutet auf wachsende Unsicherheit unter den Marktteilnehmern hin.

Rohstoffe und Währungen im Überblick

Im Rohstoffhandel zeigte sich ein gemischtes Bild. Rohöl zur Lieferung im Juli verbilligte sich um 0,29 Prozent oder 0,27 Dollar auf 92,77 Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im August legte hingegen leicht um 0,04 Prozent bzw. 0,04 Dollar auf 95,07 Dollar pro Barrel zu. Der Gold-Future für den August-Kontrakt gab um 0,56 Prozent oder 25,43 Dollar auf 4.479,57 Dollar pro Feinunze nach.

Beim Währungspaar USD/JPY zeigte sich kaum Bewegung: Es notierte 0,01 Prozent tiefer bei 159,94. Das Paar EUR/JPY stieg leicht um 0,05 Prozent auf 185,88. Der US-Dollar-Index-Future lag mit einem Minus von 0,06 Prozent bei 99,33 und signalisierte damit eine geringfügige Schwäche des Greenbacks gegenüber einem Korb wichtiger Weltwährungen.

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