Münchner Sicherheitskonferenz beginnt heute
Erstmals seit Jahrzehnten keine Moskauer Delegation

Die Welt blickt auf München, wo heute die 58. Sicherheitskonferenz beginnt. Top-Thema wird auch dort die Ukraine-Krise sein, und man wird wohl viel über Russland reden – aber nicht mit Russland. Denn erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten hat Moskau keine Delegation zu der Veranstaltung geschickt.
Westliche Medien und Politiker bezeichnen die Sicherheitslage durchweg als "brenzlig", und diesen Tenor werden vermutlich auch die mit Spannung erwarteten Reden von Bundeskanzler Olaf Scholz, US-Vizepräsidentin Kamala Harris und Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj haben. Die Anfang der Woche vernommenen Entspannungssignale sind indes wieder verflogen.
Die Außenminister der Gruppe der Sieben werden am Samstag, dem zweiten Tag der Sicherheitskonferenz, eine Dringlichkeitssitzung abhalten. Der derzeitige G7-Vorsitzende Deutschland erklärt, er wolle die Einigkeit der sieben Länder in Bezug auf die Lage in der Ukraine demonstrieren.
Insgesamt nehmen 30 Staats- und Regierungschefs teil, außerdem mehr als 80 Minister.
