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Meta setzt auf eigene KI-Chips zur Kostensenkung in Rechenzentren

Eigene Prozessoren ab 2027 im Einsatz – Meta senkt Kosten und Energieverbrauch.

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Meta setzt auf eigene KI-Chips zur Kostensenkung in Rechenzentren

Meta Platforms Inc. treibt die Entwicklung eigener KI-Chips voran und will damit die Kosten sowie den Energieverbrauch in seinen Rechenzentren deutlich senken. Der Social-Media-Konzern gab bekannt, bereits im ersten Halbjahr des kommenden Jahres mit der Bereitstellung eines selbst entwickelten Prozessors zu beginnen.

Die Chips sind Teil der hauseigenen MTIA-Serie (Meta Training and Inference Accelerator) und sollen speziell für die Ausführung von KI-Modellen optimiert werden. Meta hatte bereits 2023 seine Pläne zur Entwicklung eigener KI-Hardware öffentlich gemacht und arbeitet seither intensiv an der Umsetzung.

Dritte Generation in der Testphase

Aktuell testet das Unternehmen die dritte Generation der Chip-Reihe, die unter der Bezeichnung MTIA 450 beziehungsweise Arke läuft. Diese Generation soll ab dem ersten Halbjahr 2027 in den Rechenzentren von Meta zum Einsatz kommen und erste Kostenvorteile bringen.

Parallel dazu arbeitet Meta bereits an der nächsten Generation mit dem Codenamen MTIA 500 beziehungsweise Astrid. Diese wird voraussichtlich in etwa einem Monat ihre Entwicklungsphase abschließen. Der flächendeckende Einsatz in den Rechenzentren ist für Ende 2027 vorgesehen.

Breitere Nutzung geplant

Mit der Astrid-Generation erwartet Meta, die Chips noch umfassender in der gesamten Rechenzentrumsinfrastruktur einsetzen zu können. Das Unternehmen verspricht sich davon eine signifikante Reduzierung der Betriebskosten sowie eine verbesserte Energieeffizienz beim Betrieb seiner KI-Modelle.

Der Schritt ist Teil eines breiteren Trends unter großen Technologiekonzernen. Unternehmen wie Google, Amazon und <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft setzen ebenfalls zunehmend auf eigene Chip-Entwicklungen, um unabhängiger von externen Zulieferern wie Nvidia zu werden und gleichzeitig die Kosten für den Betrieb rechenintensiver KI-Anwendungen zu senken.

Hintergrund und strategische Bedeutung

Für Meta ist die Entwicklung eigener KI-Chips von strategischer Bedeutung. Der Konzern betreibt eine der größten Rechenzentrumsinfrastrukturen weltweit und investiert massiv in Künstliche Intelligenz. Eigene Chips ermöglichen nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch eine bessere Abstimmung der Hardware auf die spezifischen Anforderungen der hauseigenen KI-Modelle.

Die Nachfrage nach spezialisierter KI-Hardware ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen. Mit den eigenen Entwicklungen positioniert sich Meta langfristig besser im Wettbewerb um die effizienteste KI-Infrastruktur.

Die genauen Einsparpotenziale durch die neuen Chips bezifferte das Unternehmen bislang nicht. Klar ist jedoch, dass Meta mit der Eigenentwicklung seine Abhängigkeit von externen Chip-Herstellern reduzieren und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit seiner KI-Dienste steigern will.

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