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Lotus Resources erhält Exportgenehmigung für Uran aus Malawi

Die letzte Genehmigung für den Transport und die Ausfuhr der ersten Uranlieferung aus Malawi liegt vor.

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Lotus Resources erhält Exportgenehmigung für Uran aus Malawi

Das an der ASX notierte Unternehmen Lotus Resources hat die letzte entscheidende Genehmigung für den Transport und die Ausfuhr seiner ersten Uranlieferung aus Malawi über Sambia nach Namibia erhalten. Damit ist der Weg frei für die Versendung der ersten Charge an den Markt. Die Transport- und Ausfuhrgenehmigung wurde von der namibischen Nationalen Strahlenschutzbehörde (National Radiation Protection Authority) erteilt und erlaubt die erste Lieferung von Uranprodukten.

Mit dieser Freigabe ist das Portfolio der wesentlichen Genehmigungen und Zulassungen abgeschlossen, die in Malawi, Sambia und Namibia erforderlich sind, um die erste Lieferung von Uranprodukten von Lotus an den Markt zu bringen. Die entscheidende Genehmigung erlaubt den Transport des ersten Uranprodukts aus der Kayelekera-Mine von Lotus in Malawi über Sambia zum Hafen Walvis Bay in Namibia. Von dort aus wird die Ware zur Umwandlungsanlage des französischen Unternehmens Orano CE nach Frankreich verschifft.

Die erste Lieferung von etwa 145.000 lb Uranerzkonzentrat soll in der kommenden Woche das Gelände von Kayelekera verlassen. Der Straßenfrachtverkehr wurde vor Ort bereits mobilisiert, und die Verschiffung ab Walvis Bay ist für November gebucht. Damit rückt der erste Verkauf des Unternehmens in greifbare Nähe.

Genehmigungen aus drei Rechtsräumen abgeschlossen

Der geschäftsführende Direktor von Lotus, Greg Bittar, ordnete den Meilenstein als Ergebnis einer konzertierten Anstrengung ein. „Die Sicherung des letzten Teils der Genehmigungsabfolge ist ein bedeutender Meilenstein für Lotus und das Ergebnis erheblicher Arbeit unseres Teams und unserer Partner in drei Rechtsräumen“, erklärte Bittar. Weiter sagte er: „Mit den nun vorliegenden Genehmigungen aus Malawi, Sambia und Namibia für unsere erste Lieferung steht der Exportweg von Kayelekera zur Umwandlungsanlage von Orano CE in Frankreich offen, und wir zielen darauf ab, unsere erste Lieferung ab Walvis Bay im nächsten Monat abzuschicken.“

Für Anleger ist der Abschluss der Genehmigungsabfolge ein wichtiger Schritt, weil er den Übergang vom reinen Projektbetrieb zum tatsächlichen Verkauf von Uranprodukten markiert. Der grenzüberschreitende Transport von Uranerzkonzentrat unterliegt strengen regulatorischen Auflagen, da radioaktives Material besondere Sicherheits- und Strahlenschutzanforderungen erfüllt werden müssen. Dass nun Malawi, Sambia und Namibia ihre jeweiligen Freigaben erteilt haben, zeigt, dass diese Hürden auf der gesamten Transportroute genommen sind.

Der Transportweg führt über mehrere Länder im südlichen Afrika, bevor das Material den Hafen Walvis Bay am Atlantik erreicht. Von dort geht es per Schiff nach Frankreich, wo Orano CE das Uranerzkonzentrat weiterverarbeitet. Orano ist ein bekannter Akteur in der Nuklearbranche, und die Umwandlungsanlage stellt einen zentralen Schritt in der Wertschöpfungskette der Uranversorgung dar.

Für deutsche Privatanleger, die sich für Rohstoff- und Uranwerte interessieren, ist die Meldung vor allem deshalb relevant, weil sie den operativen Fortschritt eines australischen Bergbauunternehmens dokumentiert. Uran bleibt ein sensibler Rohstoff, dessen Preis und Nachfrage stark von der globalen Energiepolitik und dem Betrieb von Kernkraftwerken abhängen. Die erste Auslieferung von Kayelekera ist damit ein konkretes Signal, dass das Projekt die Produktions- und Exportphase erreicht.

Ob und wann weitere Lieferungen folgen, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Klar ist jedoch: Mit der vorliegenden Genehmigung aus Namibia ist die letzte offene regulatorische Voraussetzung für die erste Charge erfüllt, und die Verschiffung ab Walvis Bay ist für November terminiert.

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