Kanada-China-Deal: Zollstreit um E-Autos und Raps eskaliert
Ein neues Handelsabkommen zwischen Kanada und China sorgt für politischen Zündstoff. Während die Zölle auf Elektrofahrzeuge und Raps drastisch sinken, warnt Ontarios Premier Doug Ford vor einer „Überschwemmung

Kanada und China haben ein umstrittenes Handelsabkommen ausgehandelt, das die Zollstrukturen für Elektrofahrzeuge und kanadischen Raps grundlegend neu regelt. Die Vereinbarung sieht vor, dass China seine Zölle auf kanadischen Raps von derzeit 85 Prozent auf etwa 15 Prozent bis zum 1. März senkt. Im Gegenzug gewährt Kanada chinesischen Elektrofahrzeugen Zugang zum heimischen Markt mit einem reduzierten Zollsatz von rund 6 Prozent – eine dramatische Senkung gegenüber dem bisherigen Satz von 100 Prozent.
Das Abkommen beinhaltet zudem eine Erleichterung der Visabestimmungen für kanadische Staatsbürger, die nach China reisen möchten. Die Vereinbarung markiert einen bedeutenden Kurswechsel in den Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern.
Scharfe Kritik aus Ontarios Automobilhochburg
Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, reagierte mit deutlicher Kritik auf das Abkommen. In einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme warnte Ford, dass China sich damit einen „Fußabdruck im kanadischen Markt
