K2 Gold: 53,34 Meter mit 2,00 g/t Gold bei Dragonfly
Neue Bohrergebnisse bestätigen hochgradige oxidische Goldzone auf dem Mojave-Projekt.

Die K2 Gold Corporation (TSX-V: KTO | OTCQX: KTGDF | FSE: 23K) hat vielversprechende Bohrergebnisse aus der Dragonfly-Zone auf dem unternehmenseigenen Mojave-Projekt in Kalifornien gemeldet. Das Highlight der vier neuen Bohrungen ist Bohrloch DF26-028 mit 53,34 Metern und 2,00 Gramm Gold pro Tonne (g/t Au) ab 70,10 Metern Teufe. Darin enthalten ist eine hochgradige oxidische Kernzone von 15,24 Metern mit 5,33 g/t Au ab 82,30 Metern.
Die Ergebnisse stammen vom Standort DF-G, der 75 Meter süd-südwestlich des Entdeckungsbohrlochs von K2 aus dem Jahr 2020 (DF20-002: 45,72 Meter mit 6,68 g/t Au) liegt. Damit erweitert das Unternehmen die bekannte hochgradige Mineralisierung in der Dragonfly-Zone deutlich nach Süden. Alle vier Bohrungen durchschnitten eine breite Hauptstruktur, die als der zentrale Dragonfly-Strukturkorridor interpretiert wird.
Die Details
Die vier Bohrungen wurden im Rahmen des vollständig genehmigten und finanzierten Bohrprogramms 2026 niedergebracht, das insgesamt rund 14.000 Meter umfasst. Bisher wurden 29 Bohrungen mit insgesamt 5.389 Metern abgeschlossen. Aktuell wird an der Newmont-Zone gebohrt, die Ergebnisse von weiteren 18 Bohrungen stehen noch aus.
Die Einzelergebnisse der vier Bohrungen am Standort DF-G:
- DF26-028: 53,34 Meter mit 2,00 g/t Au ab 70,10 Meter, einschließlich 15,24 Meter mit 5,33 g/t Au ab 82,30 Meter, gefolgt von 4,57 Metern mit 1,63 g/t Au ab 166,12 Metern. Einzelproben erreichten bis zu 12,3 g/t Au.
- DF26-025: 15,24 Meter mit 1,16 g/t Au ab 68,58 Meter, gefolgt von 18,29 Metern mit 1,25 g/t Au ab 100,58 Meter.
- DF26-026: 38,10 Meter mit 1,29 g/t Au ab 50,29 Meter, einschließlich 4,57 Meter mit 3,75 g/t Au.
- DF26-027: 6,10 Meter mit 2,07 g/t Au ab 60,96 Meter, gefolgt von 68,58 Metern mit 0,54 g/t Au ab 114,30 Meter.
Die Dragonfly-Zone liegt zentral entlang des über 6,5 Kilometer langen Eastside Gold Trends. Sie befindet sich 1,5 Kilometer südlich des noch nicht erbohrten Gold Valley-Ziels, wo Gesteinsproben bis zu 375 g/t Au aufwiesen, und zwei Kilometer nördlich des Newmont-Ziels. Die Mineralisierung tritt in mehreren gestapelten, nach Westen einfallenden goldführenden Strukturen auf und ist in alle Richtungen offen.
Bohrloch DF26-028 wurde mit einem Azimut von 110 Grad und einem Einfallen von minus 50 Grad niedergebracht, um weiter südlich entlang der interpretierten mineralisierten Strukturen in zuvor ungetestetes Gelände zu bohren. Der hochgradige Kern von 15,24 Metern mit 5,33 g/t Au trat 25 Meter südlich des Hauptbohrschnitts auf, was darauf hindeutet, dass hochgradiges Gold durch die Dragonfly-Strukturen getragen wird.
Hintergrund: Was bisher geschah
Bereits am 26. Juni 2026 berichtete aktien.news, dass K2 Gold das Explorations- und Bohrprogramm 2026 auf dem Mojave-Projekt gestartet hatte. Das Unternehmen begann damals mit einem Bohrprogramm über 5.650 Meter, wobei der genehmigte Betriebsplan insgesamt bis zu rund 14.000 Meter Bohrungen vorsah. Das Programm war vollständig finanziert – K2 Gold hatte ein Explorationsbudget von 9,8 Millionen US-Dollar genehmigt.
Am 15. September 2026 folgte die Meldung über die ersten Bohrergebnisse aus dem laufenden Erkundungsprogramm. Das Unternehmen gab damals die ersten Analyseergebnisse des diesjährigen Bohrprogramms bekannt, das insgesamt 14.000 Meter umfasst.
Parallel dazu hatte K2 Gold am 18. Juni 2026 die Ergebnisse seines Reverse-Circulation-Bohrprogramms 2026 auf dem Goldprojekt Si2 in Nevada veröffentlicht. Dort stieß das Unternehmen auf umfangreiche disseminierte Mineralisierung sowie auf epithermale Gold-Silber-Quarzadern im geologisch bedeutsamen Walker Lane Trend.
Was das für Anleger bedeutet
Die aktuellen Ergebnisse aus der Dragonfly-Zone sind aus mehreren Gründen beachtenswert. Die hochgradige Mineralisierung wurde im südlichsten bisher bei Dragonfly gebohrten Bohrloch gefunden – dies erweitert die hochgradigen Durchgänge auf einen Streichen von 160 Metern in NNW-SSE-Orientierung. Zudem bestätigen die Ergebnisse, dass an allen bisher gebohrten Feldern hochgradiges Gold angetroffen wurde.
Die Dragonfly-Zone besteht aus mehreren gestapelten Strukturen in einem 400 Meter breiten Korridor, von dem der Großteil bisher nicht erbohrt wurde. Dies deutet auf ein erhebliches Explorationspotenzial hin. Die Tatsache, dass alle vier Bohrungen die breite Hauptstruktur durchschnitten und hochgradige Ergebnisse lieferten, unterstreicht die Kontinuität der Mineralisierung.
Das Unternehmen hat bei Dragonfly bisher 15 Bohrungen niedergebracht, wobei die Ergebnisse von 11 veröffentlicht wurden. Vier weitere Bohrungen bei Dragonfly stehen noch aus, und 16 weitere Bohrungen sind für die zweite Phase genehmigt. Das aktuelle Programm stellt das größte Bohrprogramm dar, das jemals am Mojave-Projekt durchgeführt wurde.
Ausblick
K2 Gold bohrt derzeit an der Newmont-Zone, die sich am südlichen Ende des Eastside Gold Trends befindet. Dort hat das Unternehmen bereits 14 Bohrungen niedergebracht und oxidische Mineralisierung durchteuft. Die Ergebnisse von weiteren 18 Bohrungen des Gesamtprogramms stehen noch aus. Vier weitere Bohrungen bei Dragonfly von den Bohrfeldern DF-M und DF-A wurden bereits abgeschlossen, deren Ergebnisse ebenfalls noch ausstehen. In der zweiten Phase sind weitere 16 Bohrungen bei Dragonfly genehmigt.
Kurz erklärt
- Oxidische Goldmineralisierung: Gold, das in verwitterten, oxidierten Gesteinsschichten vorkommt und sich meist leichter und kostengünstiger verarbeiten lässt als sulfidisches Gold.
- Reverse-Circulation-Bohrung (RC): Ein Bohrverfahren, bei dem Gesteinsproben durch Druckluft an die Oberfläche befördert werden, was eine schnelle und kosteneffiziente Exploration ermöglicht.
- Strukturkorridor: Ein geologischer Bereich, in dem mehrere parallel verlaufende Bruch- oder Verwerfungszonen auftreten, die häufig als Leitbahnen für goldhaltige Lösungen dienen.
