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IRS schuldet Steuerzahlern 463.000 Dollar nach Pandemie-Strafenerlass

Prüfbericht deckt Fehler auf – über 2.100 Amerikaner erhalten nachträglich Corona-Entlastungen

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IRS schuldet Steuerzahlern 463.000 Dollar nach Pandemie-Strafenerlass

Die US-Steuerbehörde IRS hat mehr als 2.100 Steuerzahlern insgesamt rund 463.000 Dollar nachträglich gutgeschrieben. Dies geht aus einem aktuellen Prüfbericht des Generalinspektors des Finanzministeriums für Steuerverwaltung hervor. Die Betroffenen hatten Anspruch auf Straferlasse im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die zunächst übersehen wurden.

Die IRS hat die Konten der betroffenen Steuerzahler mittlerweile korrigiert und die zustehenden Beträge gutgeschrieben. Die Anpassungen reduzieren entweder bestehende Steuerschulden oder werden als Rückerstattung per Scheck oder Direktüberweisung ausgezahlt, falls kein offener Saldo besteht. Die entdeckten Fehler betreffen ein umfassendes Entlastungsprogramm, das die IRS im Dezember 2023 angekündigt hatte.

Insgesamt profitierten bereits fast 5 Millionen Einzelpersonen, Unternehmen, Trusts, Nachlässe und steuerbefreite Organisationen von diesem temporären Verzicht auf Säumniszuschläge. Das Gesamtvolumen der Straferlasse belief sich auf etwa 1 Milliarde Dollar. Die Erleichterungsmaßnahme war eine direkte Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen während der Corona-Pandemie.

Details zum Entlastungsprogramm

Die Erleichterungsfrist begann entweder mit dem Datum der ersten Zahlungsaufforderung an einen Steuerzahler oder am 5. Februar 2022 – je nachdem, welches Datum später lag. Sie endete am 31. März 2024. Während dieser Zeit verzichtete die IRS auf die üblichen Säumniszuschläge bei verspäteter Steuerzahlung.

Normalerweise berechnet die IRS einen Säumniszuschlag von 0,5 Prozent der unbezahlten Steuern für jeden Monat oder Teilmonat der Verspätung. Dieser Zuschlag kann sich auf maximal 25 Prozent summieren. Zusätzlich fallen Zinsen auf fällige Beträge an, deren Tagessatz dem Leitzins der Federal Reserve plus drei Prozentpunkten entspricht.

Bei nicht fristgerecht eingereichten Steuererklärungen droht ein noch höherer Verspätungszuschlag von 5 Prozent des unbezahlten Steuerbetrags pro Monat oder Teilmonat. Auch dieser kann sich auf maximal 25 Prozent der Steuerschuld aufaddieren. Diese Regelungen gelten unabhängig vom pandemiebedingten Strafenerlass weiterhin.

Bedeutung für deutsche Steuerzahler

Wenngleich der Bericht die US-Steuerbehörde betrifft, sind die Grundprinzipien auch für deutsche Steuerzahler relevant. Auch das deutsche Finanzamt kann bei nachgewiesenen Härtefällen Säumniszuschläge erlassen. Mit Beginn der Steuersaison 2026 empfehlen Experten eine frühzeitige Vorbereitung der Steuererklärung, um potenzielle Strafen und Zinsbelastungen zu vermeiden. Eine rechtzeitige Einreichung schützt vor unnötigen finanziellen Belastungen und gibt Planungssicherheit.

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