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Iran-Konflikt treibt Asiens Börsen zu herben Wochenverlusten

Eskalierende Spannungen im Nahen Osten und ein Ölpreisanstieg von über 15 Prozent belasten Anleger in ganz Asien.

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Iran-Konflikt treibt Asiens Börsen zu herben Wochenverlusten

Die asiatischen Aktienmärkte steuern auf deutliche Wochenverluste zu. Der anhaltende Konflikt zwischen dem Iran, Israel und den USA – mittlerweile im siebten Tag – erschüttert die Anlegerstimmung in der gesamten Region. Besonders der sprunghafte Anstieg der Ölpreise um mehr als 15 Prozent innerhalb einer Woche sorgt für Unruhe.

Im Zentrum der Sorgen steht die Straße von Hormus – eine schmale Schifffahrtsroute, über die rund ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert wird. Händler preisen zunehmend das Risiko möglicher Versorgungsunterbrechungen ein. Besonders ölimportierende Volkswirtschaften wie Südkorea geraten dadurch unter Druck.

Südkoreas KOSPI verlor am Freitag rund ein Prozent und steuert auf einen wöchentlichen Einbruch von fast zwölf Prozent zu – ein drastischer Rückgang. Japans Nikkei 225 legte zwar leicht um 0,6 Prozent zu, bleibt aber auf Kurs für ein Wochenminus von sechs Prozent. Der australische S&P/ASX 200 gab um ein Prozent nach.

Chinesische und Hongkonger Märkte ebenfalls belastet

In China verzeichneten der Shanghai Composite und der CSI 300 in dieser Woche jeweils ein Minus von mehr als einem Prozent. Der Hang Seng in Hongkong stieg zwar am Freitag um zwei Prozent, bleibt aber auf Wochensicht rund drei Prozent im Minus. Der indische Nifty 50 gab leicht nach und steuert auf einen Wochenverlust von zwei Prozent zu.

Die steigenden Energiepreise schüren weltweit Inflationssorgen. Höhere Ölpreise schlagen sich erfahrungsgemäß in einem breiteren Preisdruck nieder und könnten wichtige Zentralbanken – darunter die US-amerikanische Federal Reserve – dazu veranlassen, geplante Zinssenkungen hinauszuzögern. Dies belastet zusätzlich die Aktienmärkte, da steigende Anleiherenditen Aktien relativ unattraktiver machen.

Die US-Futures notierten während des asiatischen Handels weitgehend unverändert, nachdem die Wall Street über Nacht ihre Verluste ausgeweitet hatte. Anleger warten nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht für Februar, der noch am Freitag veröffentlicht wird. Er könnte wichtige Hinweise auf den künftigen Zinskurs der Fed und die Stärke der weltgrößten Volkswirtschaft liefern.

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