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Intel-Aktie bricht um 17% ein – Fertigungsprobleme belasten

Die Intel-Aktie verzeichnete am Freitag den stärksten Tagesverlust seit August 2024. Trotz übertroffener Quartalszahlen warnt der Chiphersteller vor Lieferengpässen und enttäuschender Produktionseffizienz.

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Intel-Aktie bricht um 17% ein – Fertigungsprobleme belasten

Die Intel-Aktie erlebte am Freitag einen dramatischen Kurseinbruch von 17 Prozent – der stärkste Tagesverlust seit August 2024. Auslöser war eine enttäuschende Prognose des Chipherstellers sowie die Warnung vor erheblichen Lieferengpässen bei den eigenen Produkten.

CEO warnt vor Produktionsengpässen

CEO Lip-Bu Tan räumte während der Analystenkonferenz zum vierten Quartal ein, dass Intel die gesamte Nachfrage nach seinen Produkten nicht wird befriedigen können. Besonders problematisch: Die Produktionseffizienz, auch Yield genannt, liegt deutlich unter den internen Zielvorgaben des Unternehmens.

Für das erste Quartal 2025 prognostiziert Intel einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden US-Dollar sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie auf Gewinnschwelle. Die Erwartungen der Analysten lagen mit 12,51 Milliarden Dollar Umsatz und einem Gewinn von 5 Cents je Aktie deutlich höher.

Foundry-Geschäft bleibt Sorgenkind

Das Foundry-Geschäft von Intel, das Chips für andere Unternehmen fertigt, hinkt weiterhin der Konkurrenz hinterher. Während Wettbewerber massiv vom KI-Boom in Rechenzentren profitieren, suchen Investoren bei Intel vergeblich nach klaren Signalen für eine Trendwende in diesem Bereich.

CFO David Zinsner kündigte gegenüber CNBC an, dass Intel in der zweiten Jahreshälfte erste Kunden für die 14A-Technologie der nächsten Generation gewinnen will. Analysten von RBC Capital Markets dämpfen jedoch die Erwartungen: Ein bedeutender Umsatzbeitrag dieser Kunden sei frühestens Ende 2028 zu erwarten.

Hoffnungen auf strategische Partnerschaften

Trotz der aktuellen Probleme hatte sich die Intel-Aktie im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Investoren setzen auf Investitionen der US-Regierung sowie strategische Partnerschaften mit SoftBank und Nvidia, um den angeschlagenen amerikanischen Chiphersteller wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

Positiv zu vermerken: Intel übertraf im vierten Quartal die Erwartungen der Wall Street sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz. Diese Zahlen wurden vom Markt jedoch durch die schwache Prognose und die Produktionsprobleme überschattet.

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