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Harena Rare Earths erhält Abbaulizenz für Seltenerdprojekt Ampasindava

Madagaskar formalisiert die Abbaulizenz für Harenas Seltenerdprojekt – Produktionsstart ist für 2028 geplant.

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Harena Rare Earths erhält Abbaulizenz für Seltenerdprojekt Ampasindava

Das an der Londoner Börse (LSE) notierte Unternehmen Harena Rare Earths hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Das madagassische Bergbauministerium hat die Abbaulizenz für das Seltenerdprojekt Ampasindava offiziell formalisiert. Damit kann das Unternehmen das Projekt in die nächste Entwicklungsphase überführen und rückt seinem angestrebten Produktionsstart im Jahr 2028 einen wichtigen Schritt näher.

„Die Formalisierung der Abbaulizenz stellt einen bedeutenden Meilenstein für Harena und das Projekt Ampasindava dar", kommentiert Ivan Murphy, Executive Chairperson von Harena. „Sie baut auf den bereits mit der Regierung von Madagaskar vereinbarten Bergbaubedingungen auf und ermöglicht es uns, das Projekt in die nächste Entwicklungsphase zu führen – unterstützt durch die beträchtlichen Mittel, die wir uns von der DFC gesichert haben."

Finanzierung durch US-Entwicklungsfinanzierungsbehörde gesichert

Die Pilotphase des Projekts wird durch eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 4,84 Millionen US-Dollar mit der US International Development Finance Corporation (DFC) unterstützt. Die DFC ist die staatliche Entwicklungsfinanzierungsbehörde der Vereinigten Staaten und engagiert sich gezielt in strategisch wichtigen Rohstoffprojekten weltweit. Diese Finanzierung unterstreicht das internationale Interesse an der Erschließung von Seltenerdvorkommen außerhalb Chinas, das den globalen Markt derzeit dominiert.

Die Pilotphase umfasst die Entwicklung und den Betrieb einer Demonstrationsanlage sowie einen ersten Betrieb zur Validierung der technischen, betrieblichen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Parameter des Projekts. Murphy betont, dass das Pilotprogramm wichtige technische Daten liefern werde, um den Entwicklungspfad von Ampasindava weiter zu verfeinern.

Nächste Schritte: Umweltgenehmigung im Fokus

Harena konzentriert sich nun auf den Erhalt einer Umweltgenehmigung sowie die Genehmigung seiner Umwelt- und Sozialpläne. Erst nach diesen behördlichen Freigaben kann der Baubeginn des Projekts erfolgen. Solche Genehmigungsverfahren sind im Bergbausektor ein entscheidender und oft zeitintensiver Schritt, bevor eine Anlage in den Bau gehen kann.

Das Projekt Ampasindava könnte Madagaskar in den exklusiven Kreis der Länder katapultieren, die seltene Erden produzieren und verarbeiten. Murphy hebt hervor, dass dies zur neuen Industriepolitik des Landes beitragen werde. Zu den erwarteten Vorteilen zählen die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Aus- und Weiterbildung qualifizierter und spezialisierter lokaler Fachkräfte nach internationalen Standards.

Strategische Bedeutung seltener Erden

Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 Metallen, die für die Herstellung von Hochleistungsmagneten, Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und modernen Elektronikgeräten unverzichtbar sind. Die westlichen Industrienationen bemühen sich intensiv darum, ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferanten zu reduzieren und alternative Versorgungsquellen zu erschließen. Projekte wie Ampasindava in Madagaskar gewinnen vor diesem geopolitischen Hintergrund erheblich an strategischer Bedeutung.

Harena Rare Earths ist an der Londoner Börse notiert und verfolgt mit dem Projekt Ampasindava das Ziel, bis 2028 in die Produktion einzusteigen. Mit der nun formalisierten Abbaulizenz und der gesicherten DFC-Finanzierung sind die Weichen für die weitere Projektentwicklung gestellt.

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