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Google Gemini greift Apple Intelligence mit neuer KI-Funktion an

Google startet "Personal Intelligence" in seiner Gemini-App und ermöglicht erstmals die intelligente Verknüpfung von Daten aus Gmail, Google Fotos und anderen Diensten. Die neue Funktion tritt in direkten Wettbewerb mit Apples KI-System.

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Google Gemini greift Apple Intelligence mit neuer KI-Funktion an

Google hat am Mittwoch eine neue KI-Funktion namens "Personal Intelligence" für seine Gemini-App vorgestellt. Das Tool ermöglicht es dem Chatbot, Informationen aus verschiedenen Google-Anwendungen wie Gmail und Google Fotos zu verknüpfen und daraus personalisierte Antworten zu generieren. Die Funktion steht zunächst für private Nutzerkonten zur Verfügung.

Erweiterte Schlussfolgerungsfähigkeiten

Die neue Version Gemini 3 geht über bisherige Funktionen hinaus. Während der Chatbot bereits zuvor auf Google-Apps zugreifen konnte, ist er nun in der Lage, "Schlussfolgerungen über Ihre Daten zu ziehen, um proaktive Erkenntnisse zutage zu fördern", wie Google in einem Blogbeitrag mitteilte. Dies markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von Googles KI-Strategie.

Direkter Wettbewerb mit Apple

Mit Personal Intelligence stellt sich Google direkt gegen Apple Intelligence, Apples persönliches KI-System, das Anwendungen integriert und Nutzern beim Schreiben, der Bilderstellung und dem Kontextverständnis hilft. Interessanterweise hatte Apple erst am Montag bekannt gegeben, dass Google ausgewählt wurde, um seine KI-Funktionen zu unterstützen, einschließlich eines umfassenden Siri-Upgrades, das noch in diesem Jahr erwartet wird.

Beta-Phase mit Einschränkungen

Woodward, der im vergangenen Jahr erfolgreiche Produkte in Gemini eingeführt hat, warnte Nutzer, dass die Beta-Version noch nicht alle Fehler beseitigt habe. Das Unternehmen bittet aktiv um Nutzerfeedback zur Verbesserung des Systems. Dabei betonte Woodward, dass Google seine KI-Modelle nicht "direkt mit Ihrem Gmail-Posteingang oder Ihrer Google Fotos-Bibliothek" trainiere.

Datenschutz im Fokus

Google nutzt nach eigenen Angaben lediglich "begrenzte Informationen, wie spezifische Eingabeaufforderungen in Gemini und die Antworten des Modells", um die Funktionalität im Laufe der Zeit zu verbessern. Diese Transparenz bezüglich der Datennutzung dürfte für viele Nutzer ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für oder gegen die Nutzung der neuen Funktion sein.

Verschärfter KI-Wettbewerb

Der Launch von Personal Intelligence unterstreicht die zunehmende Intensität im Markt für generative KI. Google sieht sich nicht nur der Konkurrenz durch Apple gegenüber, sondern muss sich auch gegen OpenAI und andere Anbieter behaupten. Die Integration von KI-Funktionen in bestehende Dienste wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal im Kampf um Nutzer und Marktanteile.

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