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KI-Datenboom: Bernstein sieht Speicher-Hersteller als Gewinner

Die KI-Revolution treibt eine beispiellose Datenexplosion voran. Analysten von Bernstein identifizieren Speicherchip- und Festplattenhersteller als Hauptprofiteure, während PC-Hersteller unter steigenden Komponentenkosten leiden.

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KI-Datenboom: Bernstein sieht Speicher-Hersteller als Gewinner

Die durch Künstliche Intelligenz ausgelöste Datenexplosion verändert die Technologiebranche fundamental. Laut einer aktuellen Analyse von Bernstein-Analyst Mark Newman gibt es für 2026 keine Anzeichen einer Verlangsamung dieser Entwicklung. Die Investitionen in KI-Modelle dürften angesichts der sich stetig verbessernden Fähigkeiten weiter zunehmen.

Speicher-Hersteller als große Gewinner

Die größten Profiteure dieser Entwicklung sind Anbieter von Speicherchips und Festplattenlaufwerken. Newman spricht von einem "beispiellosen Superzyklus bei Speicherchips und Speichermedien". Die intensive Nachfrage nach Speicherkapazitäten für das Training von KI-Modellen, die Erstellung reichhaltiger Inhalte und längere Aufbewahrungsfristen treiben die Preise in bisher ungekannte Höhen.

Bernstein hebt besonders Western Digital (SanDisk) und Seagate als Top-Empfehlungen hervor. Das Kursziel für Western Digital wurde auf 580 US-Dollar angehoben, begründet durch "beispiellose NAND-Engpässe und Preiserhöhungen". Seagate wird als "weniger volatiler Profiteur der Datenexplosion" eingestuft.

PC-Hersteller unter Druck

Die Kehrseite der steigenden Speicherpreise trifft vor allem Original Equipment Manufacturers (OEMs). HP Inc. und Super Micro Computer (SMCI) droht laut Bernstein ein Gewinnrückgang von bis zu 19 Prozent. Auch Dell und Hewlett Packard Enterprise (HPE) geraten zunehmend unter Margendruck.

Apple ist kurzfristig durch langfristige Lieferantenverträge weitgehend geschützt, könnte jedoch gezwungen sein, die Gerätepreise zu erhöhen. Dies würde das Stückzahlenwachstum im späteren Jahresverlauf potenziell belasten.

Quantencomputing als zusätzlicher Wachstumstreiber

Bernstein sieht für 2026 auch wachsendes Interesse am Quantencomputing. Für IBM schätzen die Analysten ein Aufwärtspotenzial von 23 Prozent, getrieben durch frühe Anwendungsfälle in der Quantentechnologie.

Die Analysten betonen, dass die Nachfrage nach Speicherlösungen weitgehend "preisunempfindlich" ist. Unternehmen, die KI-Modelle entwickeln und betreiben, haben keine Alternative, als in die notwendige Infrastruktur zu investieren – unabhängig von den Kosten.

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