Gold Terra trifft 6,61 g/t Gold in Zone 103N bei Yellowknife
Erste Bohrergebnisse aus der nördlichen Verlängerung der Campbell-Scherzone bestätigen die Mineralisierung; die abgeleitete Ressource liegt bei 595.000 Unzen Gold.

Gold Terra Resource Corp. (TSXV: YGT, Frankfurt: TX0, OTCQB: YGTFF) hat erste Bohrergebnisse für die Zone 103N gemeldet. Das Unternehmen betrachtet die Zone als nördliche Verlängerung der Campbell-Scherzone innerhalb des historischen Con Mine im Nordwest-Territorium Kanadas. Sie ist Teil der Con Mine Option (CMO), über die Gold Terra das Recht besitzt, 100 Prozent des Grundstücks von einer Tochtergesellschaft der Newmont Corporation zu erwerben.
Die besten Abschnitte der jetzt veröffentlichten Analysen lauten 6,61 g/t Gold über 7,35 Meter, einschließlich 31,6 g/t Gold über 1,1 Meter. Sie stammen aus den Bohrlöchern GTCM26-061 und GTCM26-061A. Bei GTCM26-061A handelt es sich um ein Keilversatzbohrloch, das vom Hauptbohrloch GTCM26-061 abzweigt. Nach Angaben des Unternehmens ist die Zone schmal, wobei die besten Goldgehalte mit Quarzmineralisation verbunden sind.
Die Bohrungen laufen weiter, und die Analysen für weitere bereits abgeschlossene Bohrlöcher stehen noch aus. Die technischen Informationen der Mitteilung hat Joseph Campbell geprüft und genehmigt. Campbell ist eine qualifizierte Person gemäß National Instrument 43-101 – Standards of Disclosure for Mineral Projects und arbeitet als Senior Technical Advisor für Gold Terra.
Die abgeleitete Ressource der Zone 103N umfasst 595.000 Unzen Gold
Der technische Bericht vom Juni 2026 enthält eine erste Schätzung des Mineralressourcenbestands für die Zone 103N auf dem Grundstück der Con Mine Option. Der aktualisierte MRE vom Juni 2026, erstellt von SLR, weist für die Zone 103N untertägige abgeleitete Mineralressourcen von 5.083.000 Tonnen mit einem Durchschnittswert von 3,64 g/t Au aus. Daraus ergeben sich 595.000 Unzen enthaltenes Gold. Das Unternehmen sieht darin einen Beleg für die Größe der Gelegenheit und für das Potenzial weiteren Ressourcenwachstums in der Tiefe.
Der Kaufvertrag räumt Gold Terra das Recht ein, 100 Prozent des CMO-Grundstücks von einer Tochtergesellschaft der Newmont Corporation zu erwerben. Das Recht steht unter dem Vorbehalt der Erfüllung bestimmter Bedingungen, die im Vertrag festgelegt sind, wie das Unternehmen bereits in einer Pressemitteilung vom 22. November 2021 berichtet hat. Die Option auf die CMO mit Newmont ist bis zum 21. November 2027 gültig.
Der frühere Betreiber Miramar bohrte die Zone nur sehr begrenzt
Gerald Panneton, Vorsitzender und CEO von Gold Terra, kommentierte die Ergebnisse: „Diese Ergebnisse bestätigen die Mineralisierung der Campbell-Scherzone in Zone 103N. Die nördliche Verlängerung der Zone 103N bietet erhebliches Exploration-Potenzial, da der vorherige Betreiber Miramar die Zone in den 1990er Jahren mit einer 1,6 km langen Zufahrtsdrift auf Niveau 3100 erschloss, wobei nur sehr begrenzt gebohrt wurde. Beide Durchschnitte liegen in einem Bereich, der als Abraum galt. Die Bohrungen in der Zone 103N können 12 Monate im Jahr durchgeführt werden und werden im Fokus weiterer Bohrungen stehen, um die Mineralisierung entlang des bekannten Campbell-Scherzonen-Korridors zu erweitern.“
Die nördliche Verlängerung lässt sich über 1,6 Kilometer verfolgen
Historisch wurde die Zone 103N aus der untertägigen Entwicklung des Con Mine gebohrt, hauptsächlich auf Niveau 3100, allerdings zu nah an der Campbell-Scherzonen-Struktur in ihrer nördlichen Verlängerung. Die nördliche Verlängerung der Campbell-Scherzone lässt sich über 1,6 Kilometer auf drei verschiedenen Ebenen (2600, 2900 und 3100) verfolgen, was etwa 600 bis 900 Metern unter der Oberfläche entspricht. Die Zone 103N ist die Fortsetzung der Campbell-Scherzone nach Norden auf dem CMO-Grundstück, die in den späteren Jahren des Betriebslebens des Con Mine entwickelt wurde und untertägige Entwicklungs- und Bohrdaten umfasst.
Das Yellowknife-Projekt umfasst 836 Quadratkilometer Land
Das Yellowknife-Projekt (YP) erstreckt sich über 836 Quadratkilometer zusammenhängendes Land unmittelbar nördlich, südlich und östlich der Stadt Yellowknife. Durch eine Reihe von Akquisitionen kontrolliert Gold Terra nach eigenen Angaben eines der sechs großen hochgradigen historischen Goldlagerstätten Kanadas. Weil das Projekt innerhalb von 10 Kilometern der Stadt liegt, ist es an ganzjährige Straßen, Lufttransport, Dienstleister, Wasserkraft und qualifizierte Fachkräfte angebunden.
Gold Terra konzentriert seine Bohrungen derzeit auf die Campbell-Scherzone, in der in der Vergangenheit etwa 14 Moz Gold produziert wurden. Hinzu kommen die CMO-Grundstücksansprüche unmittelbar südlich des ehemaligen produzierenden Con Mine, das zwischen 1938 und 2003 6,1 Moz zwischen den Con-, Rycon- und Campbell-Scherzonenstrukturen produzierte. Die YCG- und CMO-Grundstücke liegen auf dem Yellowknife-Grünsteingürtel und decken fast 70 Kilometer Streichlänge entlang des wichtigsten mineralisierten Scherzonensystems ab, das die ehemaligen Con- und Giant-Goldminen beherbergt.
Bereits am 08.08.2026 berichtete aktien.news über den Start der Bohrungen
Bereits am 08.08.2026 berichtete aktien.news, dass Gold Terra neue Bohrarbeiten in der Zone 103N begonnen hat, um die Mineralressourcenschätzung für das Jahr 2026 auszubauen; die abgeleiteten Ressourcen beliefen sich damals auf 595.000 Unzen Gold. Am 17.05.2026 meldete aktien.news die Ergebnisse der aktualisierten, unabhängigen Mineralressourcenschätzung MRE 2026, die SLR Consulting (Canada) Ltd. für die Lagerstätten Yellorex, Zone 103N und Crestaurum erstellt hatte; für die Zone 103N standen damals 5,083 Millionen Tonnen mit 3,64 g/t Au und 595.000 Unzen enthaltenem Gold zu Buche. Am 11.06.2026 folgte die Meldung eines Abschnitts von 6,40 g/t Gold über 3,4 Meter aus dem Bohrloch GTWL26-029 in der Zone 14-24 des Goldkorridors Walsh Lake. Am 01.10.2026 berichtete aktien.news, dass Gold Terra in der Sonic-Bohrung CMUP-005 auf den historischen Halden der Con Mine in 25 bis 26 Metern Tiefe sichtbares Gold nachgewiesen hat; das damalige Programm umfasste 7.000 Meter und war am 19. September gestartet.
Die Einordnung hängt am Status der abgeleiteten Ressourcen
Für deutsche Privatanleger ist wichtig, dass die 595.000 Unzen der Zone 103N als abgeleitete Mineralressourcen ausgewiesen sind. Das Unternehmen weist in seiner Mitteilung ausdrücklich darauf hin, dass Mineralressourcen, die keine Mineralreserven sind, keine nachgewiesene wirtschaftliche Lebensfähigkeit haben und Anleger nicht annehmen sollten, dass alle oder Teile einer abgeleiteten Ressource jemals wirtschaftlich abgebaut werden könnten. Ebenso wenig lässt sich laut Unternehmen annehmen, dass Ressourcen in eine höhere Kategorie aufgestuft werden.
Die Meldung enthält keine Angaben zu Kosten, Finanzierung oder Zeitplan für eine mögliche Produktion. Die CMO-Option läuft bis zum 21. November 2027 und ist an Bedingungen geknüpft. Die neuen Bohrergebnisse stammen aus zwei Bohrlöchern; die Analyse weiterer abgeschlossener Bohrlöcher steht noch aus, und das Unternehmen bezeichnet die Zone selbst als schmal.
Weitere Assays sollen die Mineralisierung entlang des Korridors erweitern
Gold Terra will die Bohrungen in der Zone 103N nach eigenen Angaben fortsetzen und die Mineralisierung entlang des bekannten Campbell-Scherzonen-Korridors erweitern. Die Arbeiten sind laut Unternehmen zwölf Monate im Jahr möglich. Als Ziel nennt die Gesellschaft, Yellowknife wieder als eines der führenden Goldbergbaugebiete Kanadas zu etablieren. Konkrete Termine für die Veröffentlichung der ausstehenden Analyseergebnisse nennt die Mitteilung nicht.
Drei Fachbegriffe aus dem Bergbaujargon erklären die Meldung
- Abgeleitete Mineralressource: Sie beschreibt eine auf geologischen Hinweisen und begrenzten Proben beruhende Schätzung des Gesteinsvolumens und Goldgehalts, deren wirtschaftliche Förderung nicht belegt ist.
- g/t Au: Die Abkürzung steht für Gramm Gold pro Tonne Gestein und ist die übliche Einheit für Goldgehalte in Erzlagerstätten.
- Keilversatzbohrloch: Ein Keilversatzbohrloch zweigt von einem bereits gebohrten Hauptbohrloch ab, um die Mineralisierung seitlich zu erfassen, ohne eine neue Bohrung von der Oberfläche anzusetzen.
