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Geothermie könnte den Stromengpass für KI lösen – zwei Aktien im Fokus

Morgan Stanley sieht Geothermie am Beginn einer eigenen Schiefergas-Revolution und nennt zwei Aktien als die besten Anlagen.

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Geothermie könnte den Stromengpass für KI lösen – zwei Aktien im Fokus

Die Geothermietechnologie steht nach Einschätzung von Morgan Stanley am Beginn einer eigenen Schiefergas-Revolution. Die US-Investmentbank erwartet, dass dieselben Technologien, die einst die US-Schieferöl- und -gas-Revolution ermöglicht haben, nun eingesetzt werden, um die geothermische Stromerzeugung deutlich zu steigern. Damit rückt eine Energiequelle in den Mittelpunkt, die bislang eher ein Nischendasein unter den erneuerbaren Energien fristete.

Der Auslöser für das wachsende Interesse ist der enorme Strombedarf der künstlichen Intelligenz. Die Erwartungen steigen, dass Geothermie von einer Nischenlösung zu einem zentralen Baustein bei der Bewältigung des durch KI getriebenen Energiebedarfs avanciert. Morgan Stanley sieht in der Technologie damit eine mögliche Antwort auf den Engpass bei der Stromversorgung für KI-Anwendungen.

Der Energiebedarf von KI-Anwendungen gilt als wachsende Belastung für die Stromversorgung. Genau hier setzt die These von Morgan Stanley an: Geothermie soll eine Lücke schließen, die Solar- und Windenergie allein nicht vollständig abdecken können, weil diese nicht durchgehend Strom liefern.

Die Technik nutzt Erdwärme zum Antrieb von Turbinen

Die Geothermietechnologie nutzt die Erdwärme, um Turbinen anzutreiben und daraus erneuerbaren Strom zu erzeugen. Ihr entscheidender Vorteil gegenüber Solar- und Windenergie: Sie liefert rund um die Uhr saubere Energie. Genau diese Grundlastfähigkeit ist für Rechenzentren und KI-Infrastruktur besonders wertvoll, da diese kontinuierlich Strom benötigen. Solar- und Windkraft hängen dagegen von Wetter und Tageszeit ab.

Der Vergleich mit der Schiefergas-Revolution ist bewusst gewählt. Jene Entwicklung hatte die US-Energieversorgung einst grundlegend verändert, weil neue Bohr- und Fördertechniken bis dahin unerschlossene Vorkommen wirtschaftlich machten. Morgan Stanley überträgt diese Logik nun auf die Geothermie: Technischer Fortschritt soll eine bislang teure und schwer erschließbare Energiequelle konkurrenzfähig machen.

Zwei Aktien gelten als die besten Anlagen

Die Analyse stuft zwei Aktien als die besten Anlagen in diesem Bereich ein. Konkrete Unternehmensnamen werden in der vorliegenden Zusammenfassung allerdings nicht genannt. Anleger, die auf den Geothermie-Trend setzen wollen, sollten daher die vollständige Analyse und die darin genannten Titel genau prüfen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Der KI-Boom treibt die Nachfrage nach zuverlässiger Energie

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung insofern relevant, als der KI-Boom weltweit die Nachfrage nach zuverlässiger, sauberer Energie antreibt. Geothermie könnte sich neben Solar und Wind als weitere Säule der erneuerbaren Stromerzeugung etablieren, wenn die Technologie tatsächlich den Sprung aus der Nische schafft. Ob sich die optimistischen Erwartungen von Morgan Stanley bestätigen, hängt davon ab, wie schnell die Schiefergas-Techniken in der Geothermie skalieren.

Sollte Geothermie eine ähnliche Entwicklung nehmen wie das Schiefergas, könnte sie zu einem bedeutenden Faktor im globalen Energiemix werden. Bis dahin bleibt sie jedoch eine Wette auf eine Technologie, die sich noch in einer frühen Phase befindet. Die zugrunde liegende Einschätzung stammt aus einem Bericht von MarketWatch.

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