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First Atlantic Nickel: Bohrung XL-26-16 erweitert Alloy Max Zone massiv

Das tiefste Bohrloch bei Pipestone XL durchteuft auf 525 Metern durchgehend sichtbaren Awaruit – 445 Meter südlich der Entdeckungsbohrung.

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First Atlantic Nickel: Bohrung XL-26-16 erweitert Alloy Max Zone massiv

First Atlantic Nickel & Cobalt Corp. (TSXV: FAN, OTCQB: FANCF, FSE: P210) hat mit dem Bohrloch XL-26-16 einen bedeutenden Explorationserfolg auf seinem Projekt Pipestone XL in Neufundland erzielt. Das Unternehmen gab am 16. Juli 2026 bekannt, dass das Bohrloch über die gesamte Länge von 525 Metern grobkörnigen, sichtbar eingesprengten Awaruit – eine natürliche Nickel-Eisen-Kobalt-Legierung – durchteufte. XL-26-16 ist damit das bislang tiefste Bohrloch auf dem zu 100 Prozent im Unternehmensbesitz befindlichen Projekt.

Das Bohrloch wurde rund 445 Meter südlich des am 15. Juni 2026 bekannt gegebenen Entdeckungsbohrlochs XL-26-15 angesetzt und endete in der Mineralisierung. Das bedeutet: Die Zone ist in der Tiefe weiterhin offen, und es besteht weiteres Potenzial für Mineralisierungen unterhalb der bisher tiefsten Bohrungen. Gemeinsam bestätigen die beiden Bohrlöcher nun eine Streichlänge von rund 445 Metern innerhalb des etwa 4 Kilometer langen Zielgebiets Alloy Max.

Alloy Max: Zweite großflächige Awaruit-Zone bei Pipestone XL

Die Zone Alloy Max ist neben der bereits bekannten Zone RPM die zweite großflächige Awaruit-Zone des Unternehmens bei Pipestone XL. Das Zielgebiet misst etwa 4 Kilometer in der Länge und bis zu rund 1,5 Kilometer in der Breite. Die bisher bestätigte Streichlänge von 445 Metern entspricht lediglich etwa 11 Prozent der gesamten Zielstreichlänge – der Großteil der Zone ist entlang des Streichens und in der Tiefe noch ungetestet.

Besonders bemerkenswert: XL-26-16 stieß auf lediglich etwa 9 Meter Abraum, bevor es in das mineralisierte Grundgestein eintrat. Diese geringe Überdeckung ist charakteristisch für die gesamte Zone Alloy Max und ermöglichte es den Geologen, das Grundgestein direkt an den Bohrplätzen freizulegen und zu beproben. Bereits vor der Bohrung wurde sichtbarer Awaruit im freigelegten Grundgestein identifiziert.

Die Qualität der Mineralisierung übertrifft dabei jene des Entdeckungsbohrlochs: Die Geologen des Unternehmens beobachteten in XL-26-16 eine höhere visuelle Häufigkeit von Awaruit-Körnern sowie eine erhöhte Frequenz größerer Korngrößen im Vergleich zu XL-26-15. Ab etwa 80 Metern Tiefe wurde Awaruit häufiger und konsistenter, ab etwa 175 Metern bis zum Ende des Bohrlochs nahm die Körnung durchweg zu – Körner überschritten häufig 100 Mikrometer und waren mit bloßem Auge leicht erkennbar.

Geologische Erkenntnis: Weniger Magnetit, gröberer Awaruit

XL-26-16 lieferte zudem eine wichtige geologische Erkenntnis, die das Verständnis des gesamten Projekts verändern könnte. Die Geologen beobachteten einen Übergang von magnetitreichem, grün serpentinisiertem ultramafischem Gestein zu einem dunkelgrauen bis hellbraun gefärbten, alterierten Ultramafit mit geringerer magnetischer Signatur. Dabei stellten sie fest: Wo der Magnetitgehalt abnahm, nahmen Häufigkeit, Konsistenz und Korngröße des Awaruits zu.

Diese Korrelation hat weitreichende Konsequenzen für die Exploration. Frühere Interpretationen konzentrierten sich auf die Gebiete mit der höchsten magnetischen Intensität – diese könnten das tatsächliche Größenpotenzial der mineralisierten Zonen unterschätzt haben. Das Unternehmen interpretiert seine regionalen magnetischen Vermessungen nun neu, mit dem Potenzial, die interpretierte Grundfläche sowohl der Zone Alloy Max als auch der Zone RPM in Gebiete mit moderater magnetischer Intensität zu erweitern.

Awaruit: Ein strategisch bedeutsames Rohstoffziel

Awaruit ist eine natürlich vorkommende Nickel-Eisen-Kobalt-Legierung, die in bestimmten ultramafischen Gesteinen entsteht. Der besondere Vorteil dieses Mineraltyps liegt in seiner magnetischen Gewinnbarkeit: Awaruit kann potenziell durch einfache physikalische Trennverfahren (DTR – Dense Media und magnetische Trennung) aufbereitet werden, ohne den Einsatz aufwendiger chemischer Prozesse. Nickel und Kobalt sind beide als kritische Rohstoffe eingestuft und spielen eine zentrale Rolle in der Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge sowie in der Stahlindustrie.

Das Projekt Pipestone XL befindet sich im Zentrum von Neufundland, Kanada. Basierend auf Geophysik, geologischer Kartierung und Oberflächenprobenahmen besteht bei Alloy Max das Potenzial für eine gleiche oder sogar größere Tonnage im Vergleich zur bereits bekannten Zone RPM. Weitere Bohrlöcher bei Alloy Max von zusätzlichen Bohrplätzen aus sind laut Unternehmensangaben bereits in Arbeit.

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