Fed-Chef Powell unter Druck: Trump-Administration leitet Untersuchung ein
Die Trump-Administration hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet. Trotz dieser politischen Brisanz zeigten sich die US-Märkte am Montag robust, während Kreditkartenanbieter unter Druck gerieten.

Die US-Börsen haben am Montag mit leichten Gewinnen geschlossen, obwohl die Nachricht über eine strafrechtliche Untersuchung gegen Jerome Powell, den Vorsitzenden der Federal Reserve, für Aufsehen sorgte. Die Trump-Administration hat die Ermittlungen eingeleitet, was von Beobachtern als Versuch gewertet wird, den Druck auf die Notenbank zu erhöhen.
Politischer Druck auf die Fed
Die Untersuchung richtet sich gegen Powell und betrifft Renovierungsarbeiten am Gebäude der Federal Reserve in Washington. Marktexperten sehen darin einen weiteren Versuch von Präsident Trump, Einfluss auf die Geldpolitik der unabhängigen Notenbank zu nehmen. Die Fed-Unabhängigkeit gilt als wichtiger Pfeiler der US-Wirtschaftspolitik.
Kreditkartenanbieter unter Beschuss
Weniger glimpflich kamen Kreditkartenanbieter davon. Synchrony Financial und Capital One verzeichneten die größten Verluste im S&P 500, nachdem Trump eine Obergrenze für Kreditkartenzinsen gefordert hatte. Auch die Aktien von American Express, Visa und Mastercard mussten Federn lassen. Die Forderung nach einer Zinsobergrenze könnte die Geschäftsmodelle der Branche erheblich beeinträchtigen.
Google durchbricht 4-Billionen-Dollar-Marke
Positiv entwickelte sich die Aktie von <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet, der Muttergesellschaft von Google. Das Unternehmen durchbrach erstmals die Marke von 4 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung. Grund für den Kursanstieg war die Nachricht, dass Apple Googles KI-Modell Gemini als Grundlage für seine kommenden KI-Angebote übernehmen wird. Beide Tech-Giganten profitierten von der Ankündigung dieser strategischen Partnerschaft.
Marktausblick
Trotz der politischen Unsicherheit zeigen sich die US-Märkte weiterhin resilient. Anleger beobachten jedoch aufmerksam, wie sich die Spannungen zwischen der Trump-Administration und der Federal Reserve weiterentwickeln. Die Unabhängigkeit der Notenbank gilt als entscheidend für die Stabilität der Finanzmärkte.
