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Ex-Goldman-Profi Howard Chan baut den besten ETF für diesen Markt

Nach der SEC-Erlaubnis von 2020 für effizientere Derivate-Nutzung sieht Howard Chan neue Chancen für ETF-Anleger.

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Ex-Goldman-Profi Howard Chan baut den besten ETF für diesen Markt

Im Jahr 2020 gab die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC den ETFs grünes Licht, Derivate effizienter einzusetzen. Dieser Schritt löste eine neue Welle von Fonds aus.

Heute können viele dieser ETFs Anlegern dabei helfen, gezielt durch sich wandelnde Märkte zu navigieren. Darüber berichtet Investor's Business Daily.

ETFs sind börsengehandelte Fonds, Derivate leiten ihren Wert vom Basiswert ab

Der Hintergrund: ETFs sind börsengehandelte Fonds, die Anleger wie Aktien kaufen und verkaufen können. Derivate wiederum sind Finanzinstrumente, deren Wert sich von einem Basiswert ableitet – etwa von Indizes, Aktien oder Rohstoffen. Indem die SEC den Fonds den effizienteren Einsatz solcher Instrumente erlaubte, eröffneten sich neue Möglichkeiten für die Produktgestaltung. Viele dieser Fonds können Anleger heute dabei unterstützen, sich in sich verändernden Märkten gezielt zu positionieren.

Howard Chan sieht immer mehr Instrumente für die gewünschte Exposure

Howard Chan, Gründer und CEO, betont die gewachsene Auswahl für Investoren. „Aus struktureller Sicht der Märkte stehen Investoren immer mehr unterschiedliche Instrumente zur Verfügung, um genau die gewünschte Exposure zu erzielen“, sagte Chan. Der Begriff Exposure beschreibt dabei, wie stark ein Anleger einem bestimmten Markt, einer Anlageklasse oder einem Risiko ausgesetzt ist. Je präziser sich diese Ausrichtung steuern lässt, desto gezielter können Portfolios auf veränderte Marktbedingungen reagieren.

Die Aussage ordnet sich in eine breitere Entwicklung ein: Seit der SEC-Entscheidung von 2020 ist die Zahl der Fonds gewachsen, die Derivate nutzen, um ihre Anlagestrategie umzusetzen. Für Anleger bedeutet das eine größere Bandbreite an Produkten, mit denen sie ihre gewünschte Marktausrichtung abbilden können. Zugleich steigt damit die Anforderung, die einzelnen Instrumente und ihre Funktionsweise genau zu verstehen.

Der wachsende ETF-Werkzeugkasten erweitert auch für deutsche Anleger die Auswahl

Auch für deutsche Privatanleger ist der wachsende Werkzeugkasten der ETF-Branche relevant. Wer in US-amerikanische oder international ausgerichtete Fonds investiert, trifft zunehmend auf Produkte, die Derivate einsetzen, um ihre Strategie umzusetzen. Entscheidend ist dabei, die jeweilige Ausrichtung des Fonds zu kennen und zu verstehen, welche Exposure er tatsächlich bietet. Denn nicht jeder Fonds, der eine bestimmte Marktbewegung abbilden soll, tut dies auf dieselbe Weise.

Chan, der als Gründer und CEO eines Fondsanbieters auftritt, positioniert sich mit seiner Einschätzung als Befürworter dieser Entwicklung. Seine Kernaussage ist struktureller Natur: Der Markt biete Anlegern heute mehr Bausteine als früher, um ihre gewünschte Ausrichtung zu erreichen. Ob ein einzelner Fonds dabei tatsächlich „der beste“ für einen bestimmten Markt ist, hängt jedoch vom individuellen Anlageziel und der jeweiligen Marktphase ab.

Für Anleger bleibt damit vor allem eines wichtig: die eigene Strategie klar zu definieren und zu prüfen, ob ein Fonds genau die Exposure liefert, die sie suchen. Die wachsende Produktvielfalt erweitert die Auswahl – sie ersetzt aber nicht die sorgfältige Prüfung jedes einzelnen Instruments. Wer die Funktionsweise von Derivaten und die Ausrichtung eines Fonds versteht, kann die neuen Möglichkeiten gezielter nutzen.

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