Deutschland zwischen Energiewende, Handelskonflikten und Unternehmensgewinnen
Solarsubventionen, Rosneft-Kontrolle und globale Handelsspannungen prägen Deutschlands wirtschaftspolitische Agenda.

Deutschland steht vor einem komplexen Geflecht aus energiepolitischen Weichenstellungen, internationalen Handelsstreitigkeiten und geopolitischen Verwerfungen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) treibt gleichzeitig mehrere weitreichende Reformvorhaben voran, während globale Krisen die deutsche Exportwirtschaft unter Druck setzen.
Nach einem durchgesickerten Arbeitsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom 22. Januar plant Reiche die Abschaffung staatlicher Förderungen für kleinere Photovoltaikanlagen. Die Begründung: Diese Systeme seien für Verbraucher inzwischen auch ohne Subventionen wirtschaftlich tragfähig. Der Bundesverband Solarwirtschaft reagierte scharf und warnte vor einem regelrechten „Ausverkauf
