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Deutsche Bank setzt Rekordjagd im dritten Quartal 2026 fort

Der Frankfurter Konzern steigert den Vorsteuergewinn um acht Prozent auf gut 2,6 Milliarden Euro und übertrifft die Analystenerwartungen.

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Deutsche Bank setzt Rekordjagd im dritten Quartal 2026 fort

Die Deutsche Bank hat ihre positive Geschäftsentwicklung auch im dritten Quartal 2026 fortgesetzt und erneut einen Milliardengewinn erzielt. Wie das Institut am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, stieg der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf gut 2,6 Milliarden Euro. Damit übertraf das Ergebnis die vorab geäußerten Erwartungen von Analysten, die im Vorfeld von einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert ausgegangen waren. Nach Steuern belief sich der Gewinn auf rund 1,9 Milliarden Euro, was einem Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Konzernchef Christian Sewing zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir bereits das dritte Quartal in Folge einen Rekordgewinn erzielen konnten.“ Sewing betonte, dass die Bank auf einem guten Weg sei, die Ziele für das Gesamtjahr 2026 zu erreichen. Die Erträge sollen den Wert von rund 33 Milliarden Euro im laufenden Jahr sogar noch übertreffen. Zudem äußerte sich der Vorstand zuversichtlich, das für 2028 angestrebte Ziel einer Eigenkapitalrendite von über 13 Prozent zu übertreffen; im abgelaufenen Quartal lag dieser Wert bei 10,6 Prozent.

Investmentbank bleibt wichtigster Ergebnistreiber

Wichtigster Ergebnistreiber blieb erneut die Investmentbank. Sie steuerte im Zeitraum von Juli bis September vor Steuern knapp 1,1 Milliarden Euro zum Konzernergebnis bei, was einem Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Maßgeblich für diesen Erfolg waren, wie bereits im Frühjahr, sprudelnde Gewinne im Geschäft mit Wertpapieren und Währungen sowie die erfolgreiche Begleitung von Börsengängen. Damit bestätigt die Sparte ihre Rolle als zentrale Stütze des Konzerns im aktuellen Marktumfeld.

Die Deutsche Bank knüpft mit den aktuellen Zahlen an ihr historisch starkes Vorjahr an. 2025 hatte das Institut mit gut 9,7 Milliarden Euro das höchste Vorsteuerergebnis seiner Geschichte erzielt, bei einem Überschuss von 6,1 Milliarden Euro. Ein höherer Gewinn für die Anteilseigner wurde zuletzt nur im Rekordjahr 2007 mit rund 6,5 Milliarden Euro verbucht. Mit den aktuellen Zahlen unterstreicht das Geldhaus seine anhaltende Ertragsstärke im aktuellen Marktumfeld.

Historischer Vergleich zeigt die Dimension

Der Blick auf die vergangenen Jahre verdeutlicht, wie ungewöhnlich die aktuelle Serie ist. Nach der Finanzkrise hatte die Deutsche Bank über Jahre mit schwachen Ergebnissen, Restrukturierungskosten und einem harten Sparkurs zu kämpfen. Dass nun bereits das dritte Quartal in Folge ein Rekordgewinn gelingt, markiert für das Management einen wichtigen Meilenstein. Für Anleger ist vor allem die Kombination aus stabilen Erträgen und einer steigenden Eigenkapitalrendite von Bedeutung, da sie auf eine nachhaltige Profitabilität hindeutet.

Für deutsche Privatanleger bleibt die Aktie der Deutschen Bank damit ein interessanter Titel im Bankensektor. Die vorgelegten Zahlen liefern dem Vorstand Argumente, die selbst gesteckten Ziele für das Gesamtjahr 2026 und die mittelfristige Renditeerwartung bis 2028 zu untermauern. Ob die Bank die ambitionierten Vorgaben tatsächlich übertrifft, hängt maßgeblich von der Entwicklung an den Kapitalmärkten und der weiteren Dynamik im Investmentbanking ab. Die jüngsten Ergebnisse geben dem Institut zumindest Rückenwind für die kommenden Monate.

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