ANZEIGE

DAX erholt sich – T-Aktie bricht nach SpaceX-Deal ein

Der DAX schließt mit einem Tagesplus von 1,13 Prozent, doch die Deutsche Telekom belastet als klares Schlusslicht den deutschen Leitindex.

• 3 Min
DAX erholt sich – T-Aktie bricht nach SpaceX-Deal ein

Der deutsche Leitindex beendet den Handelstag mit einem deutlichen Aufschlag: Der DAX schließt bei 25.087 Punkten und verbucht ein Tagesplus von 1,13 Prozent. Auch der MDAX zeigt sich stark und gewinnt 1,64 Prozent auf 29.989 Punkte. Auf Wochensicht bleibt jedoch ein Minus von knapp 0,6 Prozent – die Erholung reicht nicht aus, um die Verluste der vergangenen Handelstage vollständig wettzumachen.

Gestützt wird die Tageserholung durch eine Stabilisierung des Ölpreises sowie leicht fallende Anleiherenditen. Hinzu kommt eine politische Entspannungsmeldung: US-Präsident Donald Trump hat signalisiert, den Iran vor den Kongresswahlen im November nicht anzugreifen. Das beruhigt die Märkte zumindest kurzfristig. Nick Twidale, Chef-Marktstratege bei ATFX Global, mahnt jedoch zur Vorsicht: „Die große Frage für die Märkte ist, ob Trump bei seinem Wort bleibt, falls sich die iranischen Angriffe verstärken."

T-Aktie unter Druck: SpaceX greift den Mobilfunkmarkt an

Das klare Schlusslicht im DAX ist die Deutsche Telekom. Die T-Aktie bricht um rund 8 Prozent ein – ein massiver Tagesverlust, der den gesamten Leitindex belastet. Auslöser ist eine Meldung rund um Elon Musks SpaceX: Das Unternehmen kauft ein landesweites Niederfrequenz-Spektrum-Portfolio und plant, über den Satellitendienst Starlink künftig Mobilfunk direkt aus dem All auf Smartphones anzubieten. Damit tritt SpaceX in direkte Konkurrenz zu etablierten Telekommunikationsanbietern. Auch US-Wettbewerber wie T-Mobile US, AT&T und Verizon gerieten nachbörslich unter Druck.

Für Privatanleger ist diese Entwicklung ein wichtiges Signal: Disruptive Technologien wie satellitengestützter Mobilfunk können etablierte Geschäftsmodelle schnell unter Druck setzen. Die Frage, wie stark Starlink den klassischen Mobilfunkmarkt tatsächlich angreifen kann, dürfte die Branche noch länger beschäftigen.

Frankreich-Sorgen und Anleiherenditen belasten Investoren

Parallel zur Aktienmarkterholung bleibt die Lage am europäischen Anleihenmarkt angespannt. Die französische 10-Jahres-Rendite erreichte im Tagesverlauf zeitweise 4,99 Prozent – den höchsten Stand seit 24 Jahren. Am Freitag notiert sie bei 4,85 Prozent. Die wachsende Renditedifferenz zwischen deutschen und französischen beziehungsweise italienischen Staatsanleihen belastet Investoren bereits seit Wochen und schürt Sorgen über die fiskalische Stabilität in der Eurozone.

Timo Emden, Chefmarktanalyst von CapTrader, bringt die Gemengelage auf den Punkt: „Beide zusammen bestimmen derzeit die Sauerstoffzufuhr der Aktienmärkte. Zwischen geo- und geldpolitischen Risiken sowie Frankreich-Sorgen bleibt der DAX im Würgegriff." Hohe Energiepreise infolge der Nahost-Lage könnten zudem weitere Zinserhöhungen der Notenbanken auslösen – ein Szenario, das Aktieninvestoren zusätzlich nervös macht.

Die Experten der Helaba sehen vorerst keine schnelle Entspannung: „Die angespannte Stimmung an den Finanzmärkten dürfte bis mindestens Anfang November – dem Termin der US-Zwischenwahlen – anhalten. Vielleicht ergibt sich dann wenigstens eine Lösung im US-Iran-Konflikt."

OpenAI korrigiert Umsatzzahlen nach oben

Auch im Technologiesektor gibt es Bewegung. Der Nasdaq-Vortagesverlust war durch einen Medienbericht über angeblich niedrige OpenAI-Umsätze ausgelöst worden. Nun meldet Bloomberg, dass OpenAI bis Jahresende einen Umsatz von mindestens 70 Milliarden US-Dollar erwartet. Ende September lag der annualisierte Umsatz bereits bei 50 Milliarden US-Dollar. Die Differenz zwischen beiden Zahlen ist laut Analysten wohl auf einen Brutto-/Netto-Unterschied zurückzuführen.

Die US-Märkte reagieren positiv: Der Dow Jones notiert zur Mittagszeit Ortszeit mit einem Plus von 0,6 Prozent, der Nasdaq 100 legt 0,4 Prozent zu. Analystin Daniela Hathorn von Capital.com verweist dabei auf eine zentrale Frage, die den Technologiesektor derzeit bewegt: ob die Unternehmensgewinne die gestiegenen Finanzierungskosten auffangen können. Für Anleger bleibt das Umfeld damit herausfordernd – zwischen geopolitischen Risiken, Zinsdruck und disruptiven Marktveränderungen.

DAXT-AktieSpacex Starlink MobilfunkFranzösische AnleiherenditenOpenai UmsatzMDAXGeopolitik Märkte

Meistgelesene News

  1. Ukraine-Roboterangriff im Donbas deckt Schwachstelle in Putins Kriegsmaschinerie auf
  2. XRP-Preisprognose: Was Anleger in den nächsten drei Jahren erwarten
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Galeria Karstadt Kaufhof: Beetz stellt Rettungsplan für Warenhauskette vor
  5. Heizölpreise steigen stark: Staatlicher Rabatt bleibt umstritten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.