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Dakota Gold wählt Einzelanlage und feinere Zerkleinerung für Richmond Hill

Der Gold-Explorer schließt zentrale Trade-off-Studien ab und meldet finale Assays für die Vorstudie zur Machbarkeit.

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Dakota Gold wählt Einzelanlage und feinere Zerkleinerung für Richmond Hill

Dakota Gold Corp. (NYSE American: DC) hat ein Update zu seinem Richmond Hill Oxide Heap Leach Gold Project und dem Maitland Gold Project vorgelegt. Beide Projekte liegen auf Privatgelände im historischen Homestake-Distrikt von South Dakota. Das Unternehmen meldet den Abschluss wichtiger Trade-off-Studien für die Vorstudie zur Machbarkeit (PFS) sowie den Eingang der finalen Assay-Ergebnisse, die in die Aktualisierung der Ressourcenbasis einfließen.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Designentscheidungen: Dakota Gold legt die Zerkleinerungsgröße auf 0,5 Zoll (12,7 Millimeter) fest und wählt eine einzige Heap-Leach-Anlage. Beide Entscheidungen bewegen sich laut Unternehmen allgemein im Bereich, der in der Ersten Bewertung mit Cashflow (IACF) für Phase 1 identifiziert wurde. Sie sollen die Umsetzung vereinfachen und das geotechnische sowie umsetzungsbezogene Risiko im Vergleich zu einer Konfiguration mit mehreren Anlagen reduzieren.

CEO Jack Henris bezeichnete den Eingang der finalen Richmond Hill-Assays als wichtigen Meilenstein. Der Datensatz für die kommende PFS-Ressourcenaktualisierung sei damit abgeschlossen. Die Veröffentlichung der aktualisierten Ressource ist für das vierte Quartal dieses Jahres im Zusammenhang mit der PFS vorgesehen.

Die Details

Die PFS-Trade-off-Auswertung der primären Zerkleinerungsoptionen ist abgeschlossen. Aktuelle metallurgische Tests deuten darauf hin, dass die modellierte ultimative Goldausbeute für Oxidmaterial bei einer Zerkleinerungsgröße von 0,5 Zoll durchschnittlich 80,4 Prozent betrug – im Vergleich zu 75,9 Prozent bei einer Zerkleinerungsgröße von 1 Zoll. Diese Ausbeutervorteile sollen in den PFS-Finanzkennzahlen erfasst werden, die später in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Die aktualisierte Ressource, die die PFS informiert, wird 333 Bohrungen aus den Jahren 2025 und 2026 einbeziehen. Das entspricht 30 Prozent mehr Bohrdaten im Vergleich zur vorherigen Ressource. Sie konzentriert sich ausschließlich auf Oxidmaterial. Das metallurgische Testprogramm definierte Oxidmaterial als Material mit einem CN/FA-Verhältnis von mindestens 0,82 und einem Gesamtschwefelgehalt von höchstens 0,5 Prozent. Daher schließt die PFS Übergangsmaterial aus, das in der vorherigen Ressource etwa 18 Prozent des Heap-Leach-Materials ausmachte.

Statt mehrerer konzeptioneller Heap-Leach-Bereiche wählt Dakota Gold eine einzelne Anlage. Die konsolidierte Konfiguration soll das Materialhandling und die Lösungswirtschaft vereinfachen, den Betrieb optimieren und das geotechnische Design sowie das Überwachungsprogramm in einem einzigen Betriebsbereich zusammenfassen. Aus geotechnischer Sicht erlaubt eine einzelne Anlage, Design, Vorbereitung des Dichtungssystems, Lösungswirtschaft und Überwachung an einem Hauptstandort zu bündeln.

Mit den finalen Assays wurden insgesamt 42.791 Meter (140.389 Fuß) Bohrungen aus den Jahren 2025 und 2026 zur kommenden Ressourcenaktualisierung hinzugefügt. Zusätzlich meldet das Unternehmen 3.002 Meter (9.847 Fuß) geotechnische Bohrungen, die nach Abschluss der PFS-Bohrungen durchgeführt wurden, sowie Chism Gulch Phase 2 Definitionsbohrungen, die verbleibende inferierte Blöcke für die Machbarkeitsstudie (FS) konvertieren sollen.

An der FS wird bereits gearbeitet: Dakota Gold betreibt derzeit zwei Bohrer, um zusätzliches inferiertes Ressourcenmaterial nach Abschluss der PFS in die Reservekategorie zu überführen. Ein Teil dieser Bohrungen dient der Gewinnung zusätzlicher Proben für Metallurgie-Variabilitätstests auf FS-Niveau über die dominierenden Lithologien und geometallurgischen Domänen hinweg. Die Veröffentlichung der FS wird Mitte 2027 erwartet.

Der geplante Umfang der Variabilitätstests umfasst unter anderem Säulentests mit festem 60-Tage-Intervall an 30 bis 40 Master-Komposit-Säulen, Kopfprobenzusammensetzung und Charakterisierung, ABA-Geochemie, Säuremobilitätstests und Sulfidreaktivität, eine Standard-Preg-Rob-Suite, Quecksilber-Lösungsbilanz, Zinkfällungsleistungs-Mapping sowie geotechnische Tests an Säulentailings.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 03.08.2026 berichtete aktien.news, dass Dakota Gold den Produktionsstart für das Jahr 2029 ins Auge gefasst hat. Damals äußerte sich CEO Robert Quartermain in einem gesponserten Videobeitrag, der in Zusammenarbeit mit dem Fachmedium The Northern Miner produziert wurde. Das Video war ein Werbebeitrag, der von Dakota Gold finanziert wurde und damit die offizielle Unternehmensperspektive auf die geplante Entwicklung wiedergab. Der nun vorgelegte Zeitplan für die FS Mitte 2027 und die PFS im vierten Quartal dieses Jahres ordnet sich in diese längerfristige Produktionsplanung ein.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist vor allem relevant, dass Dakota Gold mit den abgeschlossenen Trade-off-Studien technische Unsicherheiten reduziert. Die Wahl einer einzigen Heap-Leach-Anlage und einer feineren Zerkleinerungsgröße liefert konkrete Eingaben für die PFS-Kapitalschätzung, den Betriebsplan, die Genehmigungsplanung und das Wirtschaftsmodell. Die höhere modellierte Goldausbeute von 80,4 Prozent gegenüber 75,9 Prozent ist ein messbarer Hebel für die Projektökonomie.

Gleichzeitig bleibt das Unternehmen im Explorations- und Entwicklungsstadium. Die Ressourcenaktualisierung und die PFS stehen noch aus, die FS folgt erst Mitte 2027. Anleger sollten beachten, dass die genannten Ausbeuten modellierte Werte aus metallurgischen Tests sind und keine garantierten Produktionsergebnisse darstellen. Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Ausblick

Die aktualisierte Ressource soll im vierten Quartal dieses Jahres im Zusammenhang mit der PFS veröffentlicht werden. Die FS wird Mitte 2027 erwartet. Bei Maitland sind erste Bohrergebnisse eingegangen; sie repräsentieren 791 Meter (2.594 Fuß) aus einer Kampagne mit 5.578 Metern (18.300 Fuß), die auf eine Erstressource für die tertiär-epithermale Unionville-Zone abzielt. Dakota Gold hat Bohrkapazität in den zentralen Richmond Hill-Bereich umgelenkt, um Definitions- und metallurgische Bohrungen zu priorisieren. Das Unternehmen erwartet, die Bohrungen in Maitland fortzusetzen und das geplante Programm für die Erstressource im ersten Halbjahr 2027 abzuschließen. Weitere Maitland-Ergebnisse sollen gemeldet werden, sobald Assays empfangen, überprüft und interpretiert sind.

Kurz erklärt

  • Heap-Leach: Ein Verfahren, bei dem zerkleinertes Erz auf einer abgedichteten Fläche gestapelt und mit einer Lösung berieselt wird, die das Gold herauslöst.
  • PFS (Vorstudie zur Machbarkeit): Eine frühe technische und wirtschaftliche Bewertung eines Bergbauprojekts, die der Machbarkeitsstudie vorgelagert ist.
  • Assay: Die Laboranalyse von Gesteinsproben zur Bestimmung des Metallgehalts.
  • Oxidmaterial: Erz, das sich durch bestimmte geochemische Kennwerte auszeichnet und sich besonders für die Laugung eignet.
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