China senkt Wachstumsziel 2026 auf 4,5 bis 5,0 Prozent
Vor dem Nationalen Volkskongress signalisieren Analysten und Provinzen eine neue wirtschaftspolitische Ausrichtung Pekings.

China wird sein Wachstumsziel für 2026 voraussichtlich auf eine Spanne von 4,5 bis 5,0 Prozent senken. Das erwarten Analysten von BofA Securities im Vorfeld der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses (NPC) am 5. März. Bereits 17 der 31 chinesischen Provinzen haben entsprechende Signale gegeben.
Die leicht niedrigere Zielvorgabe spiegelt anhaltende Schwächen der Binnennachfrage sowie strukturelle Gegenwinds wider. Dazu zählen die anhaltende Krise im Immobiliensektor, demografische Herausforderungen und die hohe Verschuldung lokaler Regierungen. Trotz des moderateren Ziels soll die wirtschaftspolitische Unterstützung aufrechterhalten werden.
Geld- und Fiskalpolitik bleiben expansiv
Die Geldpolitik wird voraussichtlich „moderat locker
