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China genehmigt Verkauf von Nvidias H200 KI-Chip

Peking hat mehreren chinesischen Unternehmen den Kauf des fortschrittlichsten Nvidia-Chips erlaubt, der unter US-Exportregeln zulässig ist.

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China genehmigt Verkauf von Nvidias H200 KI-Chip

China hat den Erwerb des H200-KI-Chips von Nvidia für mehrere chinesische Unternehmen genehmigt. Das berichtete Reuters am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Freigabe durch Peking kommt zu einem strategisch bedeutsamen Zeitpunkt im Technologiehandel zwischen den USA und China.

Nvidia-CEO Jensen Huang hatte kurz zuvor bestätigt, dass das Unternehmen die Produktion des H200 speziell für den chinesischen Markt wieder aufgenommen habe. Zudem seien bereits Kaufaufträge von mehreren lokalen Unternehmen eingegangen. Der H200 gilt als der leistungsstärkste KI-Chip, den Nvidia unter den geltenden US-Exportvorschriften überhaupt nach China verkaufen darf.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hatte den H200 Ende 2025 für den Verkauf in China freigegeben. Damit erhielt Nvidia wieder Zugang zu einem der weltweit größten Märkte für KI-Hardware. Der Chip positioniert sich als Kompromisslösung zwischen dem Zugang zum chinesischen Markt und den strengen amerikanischen Exportkontrollregeln.

Gegenwind aus Washington und Peking

Trotz der Genehmigung sieht sich Nvidia erheblichem Druck ausgesetzt. US-Gesetzgeber haben Widerstand gegen Chip-Exporte nach China signalisiert, während Peking gleichzeitig die Nutzung ausländischer KI-Chips einschränkt, um einheimische Alternativen wie Huawei zu fördern. Nvidia bewegt sich damit in einem geopolitisch aufgeladenen Spannungsfeld.

Separat berichtete Reuters, dass Nvidia gemeinsam mit dem kürzlich übernommenen KI-Startup Groq neue KI-Chips speziell für den chinesischen Markt entwickle. Diese Initiative deutet darauf hin, dass Nvidia langfristig eine maßgeschneiderte China-Strategie verfolgt, um den Markt trotz regulatorischer Hürden zu bedienen. Für Anleger der Nvidia-Aktie (Nasdaq: NVDA) bleibt das China-Geschäft damit ein zentraler, aber risikobehafteter Wachstumsfaktor.

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