ANZEIGE

Brasiliens Banken senken Wachstumsprognosen und erhöhen Lulas fiskalische Risiken

Bradesco, XP, Itau und BTG Pactual korrigieren ihre BIP-Prognosen für 2027 deutlich nach unten und gefährden Lulas Haushaltszusagen.

•• 5 Min
Brasiliens Banken senken Wachstumsprognosen und erhöhen Lulas fiskalische Risiken

Brasília, 6. November – Die führenden Kreditinstitute Brasiliens haben ihre Wachstumsprognosen für das kommende Jahr deutlich nach unten korrigiert. Damit geraten die Zusagen des wiedergewählten Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva in Gefahr, seine Wahlversprechen im Bereich der Staatsausgaben einzuhalten und gleichzeitig den Haushalt wieder in einen Überschuss zu führen.

Als Lulas linksgerichtete Regierung den Haushaltsplan für das kommende Jahr im August dem Kongress vorlegte, prognostizierte sie ein Bruttoinlandsprodukt-Wachstum von 2,46 Prozent im Jahr 2027. Ökonomen sehen die Wirtschaftstätigkeit nun nur noch mit einem Bruchteil dieser Dynamik expandieren. Unsicherheiten bezüglich der nächsten Regierung unter Lula, hohe Zinssätze und verschärfte Finanzierungsbedingungen belasten die Nachfrage.

Bradesco, eine der führenden Banken Brasiliens, senkte ihre BIP-Prognose für 2027 am Freitag auf 0,4 Prozent. Die Brokerage- und Finanzplattform XP reduzierte ihre Schätzung auf 0,3 Prozent. Beide hatten zuvor für das nächste Jahr ein Wachstum von 1,0 Prozent erwartet.

Itau und BTG Pactual hatten ihre Prognosen bereits in der Vorwoche gesenkt

Die Überarbeitungen spiegeln ähnliche Schritte von Itau, dem größten Kreditinstitut Brasiliens, und BTG Pactual wider, die ihre BIP-Wachstumsprognosen in der vergangenen Woche jeweils auf 0,5 Prozent beziehungsweise 0,6 Prozent anpassten. Alle vier Institute verweisen auf die Erwartung, dass Brasiliens belastende Zinssätze länger hoch bleiben werden. Die Zentralbank beendete diese Woche eine Reihe von Zinssenkungen und hielt ihren Leitzins bei 13,75 Prozent. Als Grund gilt eine sich verschlechternde Inflationsaussicht.

Ein Wachstum im Rahmen der Prognosen dieser vier Institute würde die schwächste Leistung der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas seit 2016 markieren – abgesehen vom Jahr 2020, als die COVID-19-Pandemie zuschlug. Dies würde auch die langjährigen Bedenken hinsichtlich der Bruttoverschuldung weiter verstärken. Diese entspricht nahezu 83 Prozent des BIP – oder 95,2 Prozent gemäß den Metriken des Internationalen Währungsfonds – und liegt damit deutlich über dem Niveau der meisten Schwellenländer.

Lulas Wahlsieg schwächte den Real und verteuerte langfristige Finanzierung

Lulas überraschender Sieg gegen den rechtsgerichteten Herausforderer Flavio Bolsonaro bei der Stichwahl am 25. Oktober führte zu einer starken Schwächung der brasilianischen Real-Währung und einem Anstieg der langfristigen Finanzierungskosten. „Die Kombination aus verschärften Finanzierungsbedingungen, schwächerem Vertrauen und langsamerem Kreditwachstum sollte den Momentum-Verlust in den kommenden Quartalen vertiefen", erklärte Bradesco.

Unmittelbar erhöht dies die politischen Risiken für Lula, während er das Wirtschaftsprogramm seiner nächsten Regierung prüft. Da die obligatorischen öffentlichen Ausgaben rapide steigen, hat sich die Regierung stark auf Annahmen eines stärkeren Steuereinnahmenwachstums verlassen, um die öffentlichen Finanzen zu verbessern. Ein stärkeres als erwartetes wirtschaftliches Abschwächen würde diese Strategie untergraben.

Das Finanzministerium sagte, es überprüfe seine makroökonomischen Annahmen und könne vor der erwarteten Veröffentlichung der aktualisierten Prognosen Ende dieses Monats keine Stellungnahme abgeben. In einem fiskalischen Risikobericht, der diese Woche veröffentlicht wurde, erklärte das Ministerium, das BIP-Wachstum sei „die größte Unsicherheitsquelle für die Steuereinnahmenschätzungen". Es berechnete, dass jedes Prozentpunkt unter dem erwarteten Wachstum die bundesstaatlichen Steuereinnahmen um 16,6 Milliarden Reais (3,02 Milliarden US-Dollar) senken würde.

Vor der jüngsten Verschlechterung der Aussichten hatte die Regierung einen effektiven Primärüberschuss von 18,6 Milliarden Reais im Jahr 2027 projiziert. Das entspricht 0,13 Prozent des BIP und wäre der erste effektive Überschuss seit 2022. Diese Projektion erfolgte, bevor Lula mehrere Wahlkampfversprechen abgab, darunter ein größeres Bolsa-Familia-Sozialprogramm, direkte Zahlungen an Mikrounternehmer und erweiterte Studentenleistungen.

Jede der vier Institutionen, die ihre BIP-Prognosen gesenkt hat, prognostiziert weiterhin ein Primärdefizit für das nächste Jahr, das zwischen 0,1 Prozent und 0,6 Prozent des BIP liegt. BTG erklärte, die Aussichten würden stark davon abhängen, wen Lula für sein Wirtschaftsteam auswählt, sowie seine fiskalische Strategie. „Die Intensität des Abschwungs selbst hängt von der fiskalischen Reaktion ab", heißt es darin.

Bereits im September hatte das Finanzministerium seine eigenen Prognosen gesenkt

Bereits am 23.09.2026 berichtete aktien.news, dass das brasilianische Finanzministerium seine Konjunkturprognosen für das laufende und das kommende Jahr nach unten korrigiert hatte. Wie das Wirtschaftssekretariat am Dienstag mitteilte, wurde das BIP für 2026 auf 2,0 Prozent geschätzt – nachdem die Behörde im Juli noch von 2,3 Prozent ausgegangen war. Auch für 2027 senkte das Ministerium die Erwartung von 2,5 auf 2,3 Prozent. Zur Begründung führte das Ministerium an, dass die positiven Impulse aus dem Agrarsektor nicht ausreichen, um die schwächeren Erwartungen in den Bereichen Dienstleistungen und Industrieproduktion auszugleichen.

Am 25.09.2026 berichtete aktien.news, dass die brasilianische Zentralbank eine Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit im kommenden Jahr für unerlässlich hält, damit die Inflation auf ihr Ziel von 3 Prozent konvergiert. Paulo Picchetti, geschäftsführender Direktor für Wirtschaftspolitik, sagte: „Die in unserer Prognose für 2027 eingebaute negative Output-Lücke ist für die Konvergenz der Preise in unseren Modellen essenziell." Die Notenbank prognostizierte für 2027 ein BIP-Wachstum von lediglich 1,4 Prozent.

Bereits am 24.09.2026 hatte aktien.news berichtet, dass die Zentralbank die jährliche Inflationsrate im zweiten Quartal 2028 auf 3,1 Prozent veranschlagte – nahe ihrem Zielwert von 3 Prozent. Dieser Horizont ist maßgeblich für die Novembersitzung des geldpolitischen Ausschusses.

Am 31.10.2026 berichtete aktien.news, dass weniger als eine Woche nach Lulas Wiederwahl der Widerstand innerhalb seiner eigenen Regierung und der Arbeiterpartei (PT) gegen strengere Ausgabenkürzungen wuchs. Wie Reuters am 30. Oktober aus Brasília meldete, zogen Mitglieder der Regierung und der PT klare rote Linien für eine mögliche fiskalische Anpassung. „Das Versprechen zur Kürzung der Ausgaben hat die Wahl verloren", schrieb Guilherme Boulos, Generalsekretär des Präsidialamts, in den sozialen Medien.

Für deutsche Anleger trübt sich das fiskalische Umfeld Brasiliens ein

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung ein Signal, dass sich das fiskalische Umfeld in Brasilien verschlechtert. Sinkende Wachstumsprognosen, ein Leitzins von 13,75 Prozent und eine Bruttoverschuldung nahezu 83 Prozent des BIP erhöhen die Risiken für brasilianische Staatsanleihen und den Real. Die vier großen Institute erwarten für 2027 weiterhin ein Primärdefizit zwischen 0,1 Prozent und 0,6 Prozent des BIP – die Regierung hatte dagegen einen Überschuss von 0,13 Prozent des BIP projiziert. Diese Lücke zeigt, wie stark die Haushaltsplanung von Annahmen abhängt, die nun ins Wanken geraten.

Das Finanzministerium will seine Prognosen Ende des Monats aktualisieren

Konkrete Termine gibt es bislang nur wenige. Das Finanzministerium kündigte an, seine makroökonomischen Annahmen zu überprüfen und die aktualisierten Prognosen Ende dieses Monats zu veröffentlichen. Bis dahin will es keine Stellungnahme abgeben. Die Zentralbank hatte diese Woche eine Reihe von Zinssenkungen beendet und den Leitzins bei 13,75 Prozent belassen. BTG macht die Aussichten zudem davon abhängig, wen Lula für sein Wirtschaftsteam auswählt und welche fiskalische Strategie er verfolgt.

Drei Fachbegriffe erklären die brasilianische Haushaltsdebatte

  • Primärüberschuss: Der Primärüberschuss ist der Haushaltssaldo eines Staates vor Zinszahlungen auf seine Schulden.
  • Bruttoverschuldung: Die Bruttoverschuldung misst die gesamten Verbindlichkeiten eines Staates im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung.
  • Leitzins: Der Leitzins ist der von der Zentralbank festgelegte Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld beschaffen können.
BrasilienLulaBip-PrognoseBradescoZentralbankLeitzinsHaushaltsdefizitReal

Meistgelesene News

  1. Kellogg's ersetzt Reiskörner in Rice Krispies wegen Wetterbedingungen
  2. Nvidia-Aktie rutscht in den Bärenmarkt: Schnäppchenjäger wittern eine Kaufchance
  3. SpaceX-Aktie: Was 10.000 Dollar bis 2030 wert sein könnten
  4. Motley Fool: Nvidia, Micron und Broadcom sind die Top-KI-Aktien im November
  5. Okta steigt nachbörslich nach Aufnahme in den S&P 500

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.