ANZEIGE

Biogen übernimmt Apellis Pharmaceuticals für 5,6 Milliarden Dollar

Die Akquisition soll Biogens Wachstumsperspektiven stärken und den Umsatz unmittelbar steigern.

1 Min
Biogen übernimmt Apellis Pharmaceuticals für 5,6 Milliarden Dollar

Biogen greift tief in die Tasche: Der US-Biotechkonzern übernimmt Apellis Pharmaceuticals für rund 5,6 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion soll laut einer aktuellen Analyse des Investmenthauses Mizuho langjährige Investorenfragen zur Wachstumsfähigkeit des Unternehmens beantworten.

Mizuho-Analyst Salim Syed zeigt sich optimistisch für die Entwicklung der beiden Apellis-Präparate Syfovre und Empaveli. Er erwartet, dass die Umsätze beider Medikamente bis mindestens 2028 im mittleren bis hohen zweistelligen Prozentbereich wachsen werden. Das entspräche einem erheblichen Wachstumsimpuls für das kombinierte Unternehmen.

Starke Portfolioerweiterung für Biogen

Die Integration von Syfovre und Empaveli in das Biogen-Portfolio dürfte den Konzernumsatz unmittelbar nach Abschluss der Übernahme spürbar erhöhen. Beide Medikamente adressieren seltene Komplementsystem-Erkrankungen – ein Bereich, in dem Apellis zuletzt erhebliche Marktfortschritte erzielt hat.

Für deutsche Anleger ist die Transaktion ein weiteres Zeichen für die anhaltende Konsolidierung im globalen Biotechsektor. Größere Pharmaunternehmen suchen verstärkt nach Akquisitionszielen, um Wachstumslücken durch Patentabläufe zu schließen. Biogen steht dabei unter besonderem Druck, das Portfolio nach dem Erfolg des Alzheimer-Medikaments Leqembi weiter auszubauen.

Die Übernahme unterstreicht zudem den strategischen Wert spezialisierter Biotechunternehmen mit bereits zugelassenen und umsatzstarken Präparaten. Investoren dürften die Transaktion als Signal werten, dass Biogen aktiv an seiner langfristigen Wachstumsstrategie arbeitet.

BiogenApellis PharmaceuticalsÜbernahmeSyfovreBiotechsektor

Meistgelesene News

  1. Volvo Cars kämpft mit EX60-Produktionsziel und Batterieplänen
  2. Jugendarbeitslosigkeit in China steigt im August auf 18,9 Prozent
  3. BlackRock-Strategin warnt: Fed-Zinsentscheidung ist nicht die entscheidende Frage
  4. Frankfurter Erbpacht-Schock: 1.900 Prozent mehr für Hausbesitzer
  5. Iran-Kriegsende droht: Insider kaufen trotz Ölpreis-Risiko Energieaktien

Disclaimer