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Bill Ackman steigt bei Meta ein: KI-Investitionen bieten Chance

Pershing Square sieht günstiges KGV trotz massiver KI-Ausgaben von bis zu 135 Milliarden Dollar

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Bill Ackman steigt bei Meta ein: KI-Investitionen bieten Chance

Der aktivistische Investor Bill Ackman hat eine bedeutende Beteiligung an Meta Platforms aufgebaut. Sein Hedgefonds Pershing Square hält zum Jahresende 2025 eine Position im Wert von 10 Prozent des Fondskapitals am Facebook-Mutterkonzern. Die Investition erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Meta-Aktien unter Druck stehen – ein Minus von 16 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.

Der Kursrückgang ist vor allem auf Bedenken der Anleger zurückzuführen, dass Meta zu aggressiv in künstliche Intelligenz investiert. Im Januar kündigte das Unternehmen KI-bezogene Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar für 2026 an. Diese Summe übertrifft die Erwartungen vieler Marktteilnehmer deutlich und belastet die kurzfristige Profitabilität.

Ackman sieht in der aktuellen Bewertung jedoch eine attraktive Einstiegschance. Meta wird derzeit mit dem 22-Fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne gehandelt. Pershing Square argumentiert, dass diese Bewertung günstig sei, wenn man das künftige Gewinnwachstum durch KI-Technologien berücksichtigt.

Bewertungsvergleich mit Tech-Giganten

Im Vergleich zu anderen Tech-Schwergewichten erscheint Meta tatsächlich moderat bewertet. <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet, Apple und Nvidia weisen allesamt höhere erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf. Die Investmentthese von Pershing Square basiert darauf, dass die massiven KI-Investitionen mittelfristig zu überproportionalem Gewinnwachstum führen werden.

Die Meta-Position baute Ackman im vierten Quartal 2024 auf. Neben Meta investierte Pershing Square im Jahr 2025 auch in Amazon und den Autovermieter Hertz. Die Beteiligungen an Amazon und Hertz waren bereits zuvor bekannt geworden.

Pershing Square übertrifft Marktindex

Der Erfolg gibt Ackman recht: Im vergangenen Jahr übertraf sein Fonds den breiten Markt deutlich. Der Nettoinventarwert von Pershing Square stieg um 20,9 Prozent, während der S&P 500 eine Rendite von 17 Prozent erzielte. Die neue Meta-Position unterstreicht Ackmans Strategie, in qualitativ hochwertige Unternehmen zu investieren, die vorübergehend unter Bewertungsdruck stehen.

Für deutsche Anleger ist die Investmentthese interessant: Meta verfügt über starke Cashflows aus seinem etablierten Social-Media-Geschäft und investiert diese gezielt in Zukunftstechnologien. Die Frage bleibt, ob die KI-Investitionen die erhofften Renditen abwerfen werden.

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