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American Pacific Mining startet größtes Bohrprogramm in Montana

Das Kupfer-Gold-Projekt Madison erhält ein 15.000-Meter-Programm mit zwei spezialisierten Bohrauftragnehmern ab Mai.

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American Pacific Mining startet größtes Bohrprogramm in Montana

American Pacific Mining Corporation, mit Sitz in Vancouver, hat Bohrverträge mit zwei Auftragnehmern abgeschlossen, um Phase 1 eines kombinierten Bohrprogramms auf ihrem Kupfer-Gold-Projekt Madison in Montana durchzuführen. Das Programm umfasst 15.000 Meter und soll voraussichtlich im Mai beginnen. Es handelt sich dabei um das bisher größte koordinierte Bohrprogramm, das das Unternehmen beim Madison-Projekt initiiert hat.

Das Programm kombiniert zwei unterschiedliche Bohrmethoden: Umkehrspülbohrungen (Reverse Circulation, kurz RC) und Diamantkernbohrungen. Diese Kombination ist strategisch gewählt, um sowohl Kosten zu optimieren als auch die Effizienz zu steigern und die Erprobung mehrerer Zielzonen zu beschleunigen.

Zwei spezialisierte Auftragnehmer im Einsatz

Für den Umkehrspülbohrteil hat American Pacific Mining das Unternehmen O'Keefe Drilling mit Sitz in Butte, Montana, beauftragt. Den Diamantkernbohrteil übernimmt Nasco Industrial Services and Supply, das für sich selbst oder seine hundertprozentige Tochtergesellschaft NISS Drilling Services mit Sitz in Kellogg, Idaho, handelt. Beide Unternehmen bringen regionale Expertise in das Programm ein.

Die Aufgabenteilung zwischen den beiden Methoden ist klar definiert: Die Umkehrspülbohrungen werden für die schnelle und kosteneffiziente Erprobung oberflächennaher Skarn-Ziele eingesetzt sowie für das Setzen sogenannter Pre-Collars – also Vorbohrungen – für tiefere Kernbohrungen. Skarn-Lagerstätten entstehen durch die Umwandlung von Kalkgestein durch heiße mineralreiche Flüssigkeiten und können hochgradige Kupfer- und Goldmineralisierungen beherbergen.

Zwei strategische Explorationsziele

Die Diamantkernbohrungen hingegen konzentrieren sich auf die Untersuchung hochprioritärer Porphyr-Ziele in der Tiefe. Porphyr-Lagerstätten sind großvolumige, magmatisch geprägte Erzkörper, die weltweit zu den bedeutendsten Kupfer- und Goldquellen zählen. American Pacific hat das Programm so konzipiert, dass zwei komplementäre Möglichkeiten gleichzeitig geprüft werden können.

Einerseits soll die bekannte Kupfer-Gold-Skarn-Mineralisierung in Oberflächennähe systematisch erweitert und ausgebaut werden. Andererseits zielt das Programm auf die potenzielle Entdeckung einer größeren, intrusiv bedingten Kupfer-Gold-Porphyr-Quelle in der Tiefe ab. Sollte sich letzteres bestätigen, könnte dies die Bedeutung des Madison-Projekts erheblich steigern.

Jüngste technische Arbeiten des Unternehmens stützen die Interpretation, dass Madison ein umfassenderes und sich weiter entwickelndes mineralisiertes System darstellt, als bisher angenommen wurde. Für Anleger im Rohstoffsektor ist das Madison-Projekt damit ein Explorationsprojekt mit doppeltem Upside-Potenzial: sowohl durch die Erweiterung bestehender Ressourcen als auch durch eine mögliche Neuentdeckung in der Tiefe.

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