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Victory Metals senkt Kosten für Seltenerden-Projekt North Stanmore deutlich

Metallurgische Testergebnisse für die Vormachbarkeitsstudie bestätigen erhebliche Einsparungen bei Investitions- und Betriebskosten.

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Victory Metals senkt Kosten für Seltenerden-Projekt North Stanmore deutlich

Das an der australischen Börse ASX gelistete Unternehmen Victory Metals hat die finalen metallurgischen Testdaten für seine Vormachbarkeitsstudie (PFS) zum North-Stanmore-Projekt abgeschlossen. Das Projekt zielt auf die Gewinnung schwerer Seltener Erden in Westaustralien ab – einem Rohstoffsegment, das weltweit strategisch an Bedeutung gewinnt. Die Ergebnisse liefern dem Unternehmen konkrete Ansätze zur Kostensenkung entlang des gesamten Verarbeitungsprozesses.

Die abschließenden Testergebnisse identifizieren drei wesentliche Bereiche mit Optimierungspotenzial: die Auswahl der Flotationsreagenzien, die Verarbeitungstemperatur sowie die Tonverarbeitung und Filtration. Diese Erkenntnisse fließen nun direkt in die Kostenschätzungen der Vormachbarkeitsstudie ein, die Victory Metals für das zweite Quartal ankündigt.

Kostensenkung durch günstigere Reagenzien und Umgebungstemperatur

Besonders bedeutsam ist der Befund zur Flotation: Victory Metals stellte fest, dass durch den Einsatz eines effektiveren und gleichzeitig günstigeren Reagenzes bis zu 50 Prozent der bisherigen Kosten für Flotationsreagenzien eingespart werden können. Flotation ist ein zentrales Verfahren in der Aufbereitung von Erzmaterial, bei dem Mineralpartikel mithilfe von Chemikalien und Luftblasen selektiv von taubem Gestein getrennt werden.

Ein weiterer wichtiger Befund betrifft die Verarbeitungstemperatur: Die Tests zeigten, dass das Verfahren keine externe Wärmezufuhr benötigt. Unter normalen Umgebungsbedingungen werden gleichwertige Ergebnisse erzielt wie bei erhöhten Temperaturen. Das eliminiert einen potenziell kostenintensiven Prozessschritt und vereinfacht das Anlagendesign erheblich.

Darüber hinaus wiesen die Tone des Projekts hervorragende Filtrationseigenschaften auf. Auch dies trägt zur Vereinfachung des Prozessfließschemas bei und wirkt sich positiv auf die Schätzungen für Investitions- und Betriebskosten aus.

CEO zeigt sich zufrieden mit den Testergebnissen

Brendan Clark, CEO und Executive Director von Victory Metals, kommentierte die Ergebnisse positiv: „Durch die Identifizierung eines kostengünstigeren Reagenzes, das sogar eine bessere Leistung erbringt, die Bestätigung, dass die Verarbeitung bei Umgebungstemperatur ebenso gut funktioniert, und den Nachweis hervorragender Filtrationseigenschaften für unsere Tone haben wir das gesamte Prozessfließschema vereinfacht und die Schätzungen für die Investitions- und Betriebskosten erheblich gesenkt."

Clark betonte, das Unternehmen sei mit diesen abschließenden Testergebnissen sehr zufrieden. Die Erkenntnisse stärken die wirtschaftliche Grundlage des Projekts und dürften die Attraktivität für potenzielle Investoren erhöhen.

Schwere Seltene Erden gelten als kritische Rohstoffe für Hochtechnologieanwendungen wie Permanentmagnete, Elektrofahrzeuge und Windkraftanlagen. Westaustralien zählt zu den bedeutenden Explorationsregionen weltweit für diesen Rohstoffsektor. Mit der erwarteten Veröffentlichung der PFS im zweiten Quartal steht Victory Metals vor einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur möglichen Projektentwicklung.

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