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American Bitcoin: Trump-Söhne-Firma schreibt Millionenverlust im Krypto-Abschwung

Das von Eric Trump mitgegründete Bitcoin-Mining-Unternehmen verzeichnete im vierten Quartal 2024 einen Nettoverlust von 59,45 Millionen Dollar.

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American Bitcoin: Trump-Söhne-Firma schreibt Millionenverlust im Krypto-Abschwung

American Bitcoin, das von Eric und Donald Trump Jr. unterstützte Krypto-Unternehmen, hat im vierten Quartal 2024 einen Nettoverlust von 59,45 Millionen Dollar eingefahren. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 3,48 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Kurssturz beim Bitcoin um fast 23 Prozent innerhalb des Berichtsquartals hinterließ tiefe Spuren in der Bilanz.

Der Umsatz stieg zwar auf 78,3 Millionen Dollar, gegenüber 64,2 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum – blieb damit aber knapp unter der Analystenerwartung von 79,6 Millionen Dollar. Das Unternehmen schürft Bitcoin im Industriemaßstab und nutzt dabei weitgehend die Infrastruktur des Partnerunternehmens Hut 8. Ziel ist es, die Kryptowährung zu Kosten unterhalb des aktuellen Marktpreises zu produzieren und mit Aufschlag zu verkaufen oder in Erwartung weiterer Kursgewinne zu halten.

Krypto-Sektor unter Druck

Der Ausverkauf bei digitalen Vermögenswerten ist kein Einzelphänomen. Sorgen über überzogene Bewertungen im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie Unsicherheiten über den Zeitpunkt und das Ausmaß von Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve haben Risikowerte branchenweit belastet. Bitcoin fiel auf Quartalstiefs und zog zahlreiche sogenannte Digital-Asset-Treasury-Unternehmen (DAT) in eine instabile Lage.

Die Aktien von American Bitcoin haben in den vergangenen zwölf Monaten rund 22 Prozent an Wert verloren. Das ist symptomatisch für die gesamte Branche: Krypto-Treasury-Unternehmen bewegen sich typischerweise im Gleichlauf mit dem Bitcoin-Kurs, da Preisveränderungen den Wert der gehaltenen Reserven direkt beeinflussen. Anhaltender Druck auf die Aktienkurse könnte es diesen Firmen zudem erschweren, frisches Kapital für weitere Mining-Aktivitäten aufzunehmen.

Bitcoin-Bestände dennoch gewachsen

Trotz des schwierigen Marktumfelds hat American Bitcoin seine Bitcoin-Reserven ausgebaut. Laut einer Erklärung von Eric Trump hält das Unternehmen aktuell über 6.000 Bitcoin – ein Anstieg gegenüber den 5.401 Bitcoin zum Jahresende 2025. Das Unternehmen wurde von Eric Trump mitgegründet; US-Präsident Donald Trump ist als Aktionär beteiligt.

Für deutsche Anleger ist das Unternehmen ein Beispiel dafür, wie eng die Geschicke von Krypto-Mining-Firmen an die volatile Preisentwicklung des Bitcoins geknüpft sind. Selbst steigende Umsätze können bei einem deutlichen Kursrückgang der Kryptowährung nicht verhindern, dass erhebliche Verluste entstehen. Die Entwicklung bei American Bitcoin verdeutlicht die strukturellen Risiken des Digital-Asset-Treasury-Modells.

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