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Wintersturm trifft US-Airline-Aktien: Massive Flugausfälle belasten Kurse

Ein heftiger Wintersturm legt den Flugverkehr an der US-Ostküste lahm und drückt die Aktienkurse großer Airlines deutlich ins Minus.

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Wintersturm trifft US-Airline-Aktien: Massive Flugausfälle belasten Kurse

Ein schwerer Wintersturm hat am Wochenende zehntausende Flüge an der US-amerikanischen Ostküste zum Erliegen gebracht. Laut dem Flugverfolgungsportal FlightAware wurden allein für Montag weitere 5.600 Flugausfälle angekündigt. Zusätzlich meldeten die Behörden mindestens 30.000 Verspätungen, die den gesamten Reiseverkehr in der Region massiv beeinträchtigten.

Die Folgen für die Aktienmärkte waren unmittelbar spürbar. American Airlines (AAL), Delta Air Lines (DAL) und United Airlines (UAL) verloren am Montag jeweils 3,7 Prozent oder mehr an Wert. JetBlue Airways büßte 2,4 Prozent ein, Southwest Airlines gab um 2,3 Prozent nach.

Wichtige Flughäfen stellen Betrieb ein

Besonders hart traf der Sturm die großen Drehkreuze im Nordosten der USA. Die internationalen Flughäfen John F. Kennedy und LaGuardia in New York, Boston Logan, Newark Liberty in New Jersey sowie der Philadelphia International Airport stellten ihren Betrieb weitgehend ein. Diese Airports zählen zu den verkehrsreichsten der Vereinigten Staaten und sind wichtige Umsteigeknoten für transatlantische Verbindungen – auch für Reisende aus Deutschland.

Für Anleger verdeutlicht das Ereignis die besondere Wetterabhängigkeit der Airline-Branche. Sturmereignisse dieser Größenordnung können innerhalb kürzester Zeit erhebliche Einnahmeausfälle verursachen, da gestrichene Flüge in der Regel erstattet oder umgebucht werden müssen. Langfristig orientierte Investoren werten solche wetterbedingten Kursrückgänge häufig als vorübergehend.

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