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Warren Buffetts Wette: S&P 500 schlägt Hedgefonds auch nach 2017

Der Indexfonds aus Warren Buffetts legendärer Wette erzielte 125,8 Prozent Rendite und übertraf alle fünf Hedgefonds.

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Warren Buffetts Wette: S&P 500 schlägt Hedgefonds auch nach 2017

Warren Buffett hat seine 10-Jahres-Wette gegen Hedgefonds gewonnen. Der S&P-500-Indexfonds, auf den der Starinvestor setzte, erzielte zwischen 2008 und 2017 eine Rendite von 125,8 Prozent und übertraf damit alle fünf ausgewählten Hedgefonds. Doch für Anleger stellt sich die entscheidende Frage: Hat der Fonds, der die Hedgefonds geschlagen hatte, diese Überlegenheit auch nach dem Ende der Wette beibehalten?

Die Antwort liefert ein Blick auf die Entwicklung seit dem Jahresende 2017. Seitdem hat sich das Vermögen eines Anlegers in einem Vanguard-S&P-500-Fonds mit reinvestierten Dividenden mehr als verdreifacht. Wer sein Kapital also nicht nur während der zehn Wettjahre im Indexfonds hielt, sondern auch danach investiert blieb, konnte seinen Einsatz deutlich steigern.

Bemerkenswert ist dabei die Kontinuität der Wertentwicklung. Betrachtet man das Jahr 2008 aus, so wuchsen die Kapitalwerte während der Wettjahre mit einer ähnlichen Rate wie in den Jahren seit dem Ende der Wette. Der Indexfonds verlor nach 2017 also nicht an Schlagkraft – das Tempo der Vermögensbildung blieb auf vergleichbarem Niveau.

Was die Wette für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die Botschaft der Wette vor allem eine Frage von Kosten und Einfachheit. Ein breit gestreuter Indexfonds auf den S&P 500 kommt ohne aktive Fondsauswahl und ohne Marktprognose aus. Die fünf Hedgefonds, gegen die Buffett antrat, konnten über den Zehnjahreszeitraum nicht mit dem simplen Index mithalten.

Der Vergleich zeigt zugleich, wie stark der Zinseszinseffekt wirkt, wenn Dividenden reinvestiert werden. Die mehr als Verdreifachung des Vermögens seit Ende 2017 beruht ausdrücklich auf der Wiederanlage der Ausschüttungen. Ohne diesen Effekt fiele das Ergebnis geringer aus – ein Hinweis darauf, dass Anleger Ausschüttungen nicht ungenutzt auf dem Konto liegen lassen sollten.

Einschränkend bleibt festzuhalten, dass die Quelle keine Angaben zu einzelnen Jahren, zur Volatilität des Indexfonds oder zu den Namen der fünf Hedgefonds macht. Auch die genaue Höhe des Vermögenszuwachses seit 2017 wird nicht beziffert. Belegt ist lediglich, dass sich das Vermögen mehr als verdreifacht hat und dass die Wachstumsraten ohne das Jahr 2008 in beiden Zeiträumen ähnlich ausfielen.

Für die Einordnung hilft ein Blick auf die Struktur der Wette: Ein passiv verwalteter Indexfonds trat gegen fünf aktiv gemanagte Hedgefonds an, die auf Auswahl und Timing setzen. Über zehn Jahre hinweg lag der Indexfonds mit 125,8 Prozent Rendite vorn. Dass sich diese Entwicklung nach dem Wettende fortsetzte, stützt die Argumentation, die Buffett mit seiner Wette verband.

Ob sich der Trend der Jahre seit 2017 unverändert fortsetzt, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht ableiten. Die Quelle beschreibt die vergangene Wertentwicklung und nennt keine Prognose für die Zukunft. Historische Renditen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge – dieser Grundsatz gilt auch für den S&P 500.

Festzuhalten bleibt: Die Wette ist gewonnen, und der Indexfonds hat seine Überlegenheit gegenüber den fünf Hedgefonds auch nach dem Ende des Zehnjahreszeitraums nicht eingebüßt. Für Anleger, die auf breite Streuung und niedrige Kosten setzen, liefert das ein weiteres Argument für den passiven Ansatz.

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