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Walmart liefert jetzt Subway-Sandwiches direkt nach Hause

Der US-Einzelhandelsriese Walmart erweitert sein Lieferangebot und greift damit Uber Eats und DoorDash direkt an.

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Walmart wagt den nächsten großen Schritt im Liefergeschäft: Der amerikanische Einzelhandelsriese kündigte am Donnerstag an, seinen Kunden noch in diesem Sommer die Möglichkeit zu bieten, Bestellungen von Subway-Filialen innerhalb von Walmart-Standorten direkt nach Hause liefern zu lassen. Die Lieferzeit soll dabei lediglich 30 Minuten betragen.

Konkret umfasst das neue Angebot rund 1.400 Subway-Standorte, die sich innerhalb von Walmart-Filialen befinden. Kunden können demnach gleichzeitig Lebensmittel und frisch zubereitete Subway-Sandwiches in einer einzigen Lieferung bestellen – ein Konzept, das den Einkauf und die Essensbeschaffung miteinander verbindet.

Walmart greift Lieferdienste direkt an

Der Schritt ist Teil einer größeren Strategie des Konzerns, das eigene Fahrernetzwerk gezielt auszubauen und zu monetarisieren. Walmart nutzt dabei seine bestehende Lieferinfrastruktur, um in direkten Wettbewerb mit etablierten Essenslieferdiensten wie Uber Eats – dem Lieferdienst des Fahrtenvermittlers Uber Technologies – sowie dem Marktführer DoorDash zu treten.

Für deutsche Anleger und Beobachter des US-Einzelhandels ist dieser Schritt besonders bemerkenswert: Walmart versucht damit, sein Geschäftsmodell weit über den klassischen Lebensmitteleinzelhandel hinaus zu erweitern. Statt Lieferaufträge an externe Plattformen abzugeben, behält der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette – vom Produkt bis zur Haustür – selbst in der Hand.

Strategische Bedeutung für den US-Markt

Der US-Markt für Essenslieferungen ist hart umkämpft. DoorDash gilt als Marktführer in den Vereinigten Staaten, während Uber mit seiner Uber-Eats-Plattform ebenfalls eine starke Position hält. Walmart, dessen Aktie (WMT) zuletzt um 0,73 Prozent zulegte, positioniert sich mit diesem Schritt als ernstzunehmender Konkurrent in einem Segment, das bislang von reinen Technologieplattformen dominiert wurde.

Die Partnerschaft mit Subway ist dabei strategisch klug gewählt: Subway ist die weltweit größte Fast-Food-Kette nach Anzahl der Standorte und in zahlreichen Walmart-Filialen bereits physisch präsent. Die Integration in das Liefernetzwerk erfordert daher keine grundlegend neue Logistik, sondern baut auf bestehenden Strukturen auf.

Ob Walmart mit diesem Modell langfristig erfolgreich gegen spezialisierte Lieferplattformen bestehen kann, bleibt abzuwarten. Der Konzern verfügt jedoch über ein dichtes Filialnetz und eine bereits etablierte Lieferinfrastruktur – zwei entscheidende Vorteile im Wettbewerb um schnelle Lieferzeiten und niedrige Kosten.

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