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Wachstumsaktien zu Value-Preisen: Diese 20 Titel überzeugen

Ein Screening identifiziert 20 US-Aktien mit hohem Umsatzwachstum, die unter dem halben KGV des S&P 500 notieren.

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Wachstumsaktien zu Value-Preisen: Diese 20 Titel überzeugen

Wer nach Wachstumsaktien zu günstigen Bewertungen sucht, wird in der aktuellen Marktlage oft enttäuscht. Ein umfassendes Screening des US-Aktienmarkts zeigt jedoch, dass es durchaus Unternehmen gibt, die beides vereinen: niedrige Bewertungen im Verhältnis zu den erwarteten Gewinnen und gleichzeitig hohe prognostizierte Umsatzwachstumsraten bis 2028. Das Ergebnis ist eine Liste von 20 Aktien, die zum oder sogar unter dem halben Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des S&P 500 gehandelt werden.

Das KGV – also das Verhältnis des Aktienkurses zum Gewinn je Aktie – ist eine der meistgenutzten Kennzahlen zur Bewertung von Aktien. Ein KGV unterhalb des halben S&P-500-Niveaus signalisiert, dass der Markt diese Unternehmen vergleichsweise günstig bewertet. Kombiniert man dieses Kriterium mit deutlich höheren Wachstumserwartungen als beim Gesamtindex, ergibt sich ein klassisches „Growth at a Reasonable Price"-Profil – kurz GARP – das bei vielen institutionellen Investoren beliebt ist.

Finanzdienstleister dominieren die Liste

Die 20 identifizierten Aktien stammen aus verschiedenen Sektoren, wobei Finanzdienstleister mit acht Unternehmen die größte Gruppe stellen. Fünf Unternehmen kommen aus dem Gesundheitswesen, vier aus dem Informationstechnologiesektor. Diese Verteilung ist bemerkenswert, da Technologieaktien häufig eher für hohe Bewertungen bekannt sind – das Screening zeigt jedoch, dass auch in diesem Sektor günstig bewertete Wachstumstitel zu finden sind.

Für deutsche Privatanleger ist diese Art von Screening besonders interessant, da der US-Markt mit seinen rund 4.000 börsennotierten Unternehmen schwer zu überblicken ist. Systematische Filteransätze helfen dabei, die Auswahl auf eine handhabbare Anzahl potenziell attraktiver Kandidaten zu reduzieren. Dabei gilt jedoch: Eine Screening-Liste ist immer nur ein erster Schritt und ersetzt keine gründliche Einzelanalyse.

Antizyklische Chancen und Überraschungen

Laut der Analyse können solche Screenings auch antizyklische Ansätze und Überraschungen zutage fördern. Das bedeutet, dass sich unter den 20 Titeln möglicherweise Unternehmen befinden, die vom breiten Markt aktuell übersehen oder unterschätzt werden. Genau darin liegt der potenzielle Mehrwert einer solchen Methode: Sie lenkt den Blick auf Aktien abseits der üblichen Favoriten.

Wichtig ist dabei die zeitliche Perspektive: Die prognostizierten Umsatzwachstumsraten beziehen sich auf den Zeitraum bis 2028. Anleger sollten bedenken, dass Prognosen naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet sind und sich das wirtschaftliche Umfeld bis dahin erheblich verändern kann. Dennoch bietet ein mehrjähriger Prognosehorizont eine solidere Grundlage als kurzfristige Schätzungen.

Was Anleger beachten sollten

Ein niedriges KGV allein ist kein Garant für eine gute Investition. Manchmal sind Aktien günstig bewertet, weil der Markt strukturelle Probleme oder Risiken einpreist, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Anleger sollten daher die Geschäftsmodelle, die Wettbewerbsposition und die Bilanzqualität der identifizierten Unternehmen sorgfältig prüfen.

Die Kombination aus niedriger Bewertung und hohem Wachstumspotenzial bleibt dennoch ein bewährter Ansatz in der Aktienauswahl. Wer bereit ist, die nötige Recherchearbeit zu investieren, findet in einer solchen Liste möglicherweise interessante Ausgangspunkte für sein Portfolio – gerade in einem Marktumfeld, in dem viele klassische Wachstumstitel nach wie vor hoch bewertet sind.

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Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

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Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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