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Vanguard Utilities ETF: Hochverzinslicher Stabilitätsanker für jedes Depot

Der Vanguard Utilities ETF bietet mit 2,8 Prozent Dividendenrendite und niedriger Volatilität Stabilität in unsicheren Marktphasen.

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Vanguard Utilities ETF: Hochverzinslicher Stabilitätsanker für jedes Depot

Die Zinsen steigen, und die Befürchtungen nehmen zu, dass eine Korrektur des Aktienmarkts längst überfällig ist. Rund um das Thema künstliche Intelligenz (KI) herrschte zuletzt viel Optimismus, was die Bewertungen zahlreicher Tech-Aktien in die Höhe trieb. Für Anleger hat das Investieren am Aktienmarkt dadurch spürbar an Risiko gewonnen.

Die gute Nachricht: Es gibt weiterhin sicherere Optionen. Exchange-Traded Funds (ETFs) können Anlegern eine ausgewogene Mischung aus Aktien bieten und das Risiko abfedern. Ein Fonds, der nach Einschätzung von Motley Fool berechtigt in jedem Anlegerportfolio Platz finden sollte, ist der Vanguard Utilities ETF (VPU). Der auf Versorgungsunternehmen ausgerichtete Fonds kombiniert Stabilität mit attraktiven Ausschüttungen.

Solide Dividende statt spektakulärer Kursgewinne

Im vergangenen Jahr ist der Vanguard Utilities ETF um rund 10 Prozent gefallen und war damit keine großartige Anlage. Der eigentliche Wert des ETFs liegt jedoch auf lange Sicht sowie in seiner Dividendenrendite. Es handelt sich um einen Fonds mit niedriger Volatilität, der über die vergangenen fünf Jahre einen durchschnittlichen Beta-Faktor von 0,44 aufwies. Das bedeutet, dass er den wilden Schwankungen des Gesamtmarkts nicht in vollem Umfang folgt.

Obwohl der ETF im vergangenen Jahr im Minus lag, erzielte er über fünf Jahre hinweg Renditen von rund 22 Prozent – und das ohne Berücksichtigung der Dividenden. Mit 2,8 Prozent bietet der Fonds eine höhere Ausschüttung als die durchschnittliche Aktie im S&P 500, deren Rendite unter 1,1 Prozent liegt. Diese zusätzlichen Dividendeneinnahmen können wertvoll sein und die Gesamtrendite steigern, insbesondere wenn der Markt schwächelt.

Ein Blick auf das Jahr 2022 verdeutlicht die Schutzwirkung: Als der S&P 500 um 18 Prozent einbrach (einschließlich Dividenden), erzielte der Vanguard Utilities ETF eine Gesamtrendite von etwas mehr als 1 Prozent. Diese fiel zwar bescheiden aus, war aber positiv, während der breite Aktienmarkt in Aufruhr war.

Langfristiger Haltewert als Depot-Säule

Der Vanguard Utilities ETF ist eine Art von Fonds, der als Säule für Anleger dienen kann, auf die sie den Großteil ihres Kapitals konzentrieren. Durch den Fokus auf Versorgungsunternehmen-Aktien ist der Fonds keine riskante Option und kann reichlich Dividendeneinnahmen generieren, was Anlegern einen Anreiz gibt, stark investiert zu bleiben.

Dient der ETF als Basis, können Anleger bei anderen, kleineren Investments etwas mehr Risiko eingehen, da sie wissen, dass der Vanguard Utilities ETF den Großteil ihres Geldes langfristig sicher bewahrt. Seine Gewinne mögen bescheiden sein, doch dank einer soliden Dividende und eines niedrigen Kostenverhältnisses von 0,09 Prozent ist dies eine Anlage, die Anleger einfach kaufen und dann wenig beachten müssen.

Für deutsche Privatanleger, die angesichts hoher Bewertungen im Tech-Sektor nach Stabilität suchen, könnte der Fokus auf Versorger eine Überlegung wert sein. Die Kombination aus niedriger Volatilität, verlässlichen Ausschüttungen und geringen Kosten macht den ETF zu einem defensiven Baustein – wohlgemerkt ohne Garantie auf künftige Erträge.

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