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Trump verlängert zollfreies Handelsprogramm für Afrika bis Jahresende

US-Präsident unterzeichnet Gesetz zur Fortführung der Handelspräferenzen – Modernisierung für 2026 geplant

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Trump verlängert zollfreies Handelsprogramm für Afrika bis Jahresende

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag ein Gesetz zur Verlängerung des präferenziellen Handelsprogramms für afrikanische Staaten unterzeichnet. Das African Growth and Opportunity Act (AGOA) wird damit bis zum 31. Dezember 2025 fortgeführt, wie der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mitteilte. Die Verlängerung tritt rückwirkend zum 30. September 2025 in Kraft.

Das Handelsprogramm ermöglicht es qualifizierten afrikanischen Ländern, bestimmte Waren zollfrei in die USA zu exportieren. Seit seiner Einführung im Jahr 2000 hat AGOA den Handel zwischen den USA und Subsahara-Afrika erheblich ausgeweitet. Zu den wichtigsten Exportgütern gehören Textilien, landwirtschaftliche Produkte und Rohstoffe.

Modernisierung für US-Interessen geplant

Handelsbeauftragter Greer kündigte an, dass sein Büro im kommenden Jahr eng mit dem US-Kongress zusammenarbeiten werde, um das Programm zu modernisieren. Ziel sei es, amerikanischen Unternehmen, Landwirten und Viehzüchtern besseren Marktzugang zu verschaffen. Die Überarbeitung soll die Handelsbeziehungen ausgewogener gestalten und US-Exporteuren neue Chancen eröffnen.

Die jetzige Verlängerung schafft zunächst Planungssicherheit für beide Seiten. Für afrikanische Exporteure bedeutet sie die Fortsetzung des privilegierten Zugangs zum US-Markt. Gleichzeitig signalisiert die angekündigte Reform, dass die Trump-Administration das Programm stärker an amerikanischen Wirtschaftsinteressen ausrichten will.

Bedeutung für deutsche Investoren

Für deutsche Anleger mit Investments in afrikanischen Märkten oder US-Handelsunternehmen bringt die Verlängerung kurzfristige Stabilität. Die geplante Modernisierung könnte jedoch mittelfristig die Handelsdynamik verändern. Unternehmen mit Produktionsstätten in AGOA-Ländern profitieren weiterhin vom zollfreien Zugang zum US-Markt, sollten aber die Reformdiskussionen im Auge behalten.

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