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Tesla nimmt Dojo3-Supercomputer-Entwicklung wieder auf

Tesla kehrt zur Entwicklung seines hauseigenen KI-Supercomputers zurück. CEO Elon Musk kündigte die Wiederaufnahme der Arbeiten an Dojo3 an, nachdem das Vorgängerprojekt erst vor wenigen Monaten eingestellt worden war.

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Tesla nimmt Dojo3-Supercomputer-Entwicklung wieder auf

Tesla Inc (Nasdaq:TSLA) plant die Wiederaufnahme der Entwicklung seines maßgeschneiderten Supercomputers Dojo in der dritten Generation. CEO Elon Musk teilte die Entscheidung am Sonntag über soziale Medien mit und begründete sie mit Fortschritten beim hauseigenen AI5-Chip.

Kehrtwende nach nur wenigen Monaten

Die Ankündigung kommt überraschend, hatte Tesla doch erst vor wenigen Monaten die Entwicklung von Dojo2 eingestellt und das zuständige Team entlassen. Musk hatte die zweite Generation des Supercomputers damals als "evolutionäre Sackgasse" bezeichnet. Nun scheint der Technologiekonzern einen neuen Anlauf zu wagen.

AI5-Chip als Grundlage für Dojo3

"Da das Design des AI5-Chips nun in guter Verfassung ist, werden wir die Arbeit an Dojo3 wieder aufnehmen", erklärte Musk in seinem Post. Der CEO deutete zudem an, dass Tesla für das Projekt neue Mitarbeiter einstellen wird. Der AI5-Chip soll ein bedeutendes Upgrade gegenüber der aktuellen Hardware darstellen und als Basis für den neuen Supercomputer dienen.

Strategische Bedeutung für autonomes Fahren

Der Dojo-Supercomputer wurde 2023 erstmals eingesetzt, um Teslas Machine-Learning- und Fahrerassistenzsoftware zu trainieren. Der Elektroautohersteller betreibt mehrere massive Computing-Cluster zur Entwicklung seiner KI-Systeme. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Mischung aus eigenen Chips und Prozessoren von Nvidia Corporation (NASDAQ:NVDA).

Zusammenarbeit mit Chip-Giganten

Für die Produktion des AI5-Chips arbeitet Tesla mit den weltweit führenden Halbleiterherstellern TSMC (NYSE:TSM) und Samsung Electronics zusammen. Musk stellte jedoch klar, dass das Unternehmen nicht plant, die Rechenzentrumschips von Nvidia zu ersetzen. Vielmehr soll die hauseigene Chip-Entwicklung das bestehende Portfolio ergänzen.

Bedeutung für Anleger

Die Wiederaufnahme des Dojo3-Projekts unterstreicht Teslas Ambitionen im Bereich künstliche Intelligenz und autonomes Fahren. Die Investitionen in eigene KI-Infrastruktur könnten langfristig die Abhängigkeit von externen Chip-Lieferanten reduzieren und Teslas Wettbewerbsposition im Bereich selbstfahrender Technologien stärken.

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