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Südkorea und Italien stärken Partnerschaft bei KI und Chips

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni und Südkoreas Präsident Lee haben eine weitreichende Kooperation in der Halbleiter- und KI-Industrie vereinbart. Die Absichtserklärung umfasst auch kritische Lieferketten für Mineralien.

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Südkorea und Italien stärken Partnerschaft bei KI und Chips

Südkorea und Italien haben ihre strategische Zusammenarbeit in Schlüsseltechnologien deutlich ausgebaut. Bei Gipfelgesprächen in Seoul unterzeichneten Premierministerin Giorgia Meloni und Präsident Lee ein Memorandum of Understanding zur Kooperation in der Chipindustrie und im Bereich Künstliche Intelligenz. Dies teilte das präsidiale Blaue Haus mit.

Strategische Partnerschaft bei kritischen Technologien

Die Vereinbarung zielt darauf ab, die Stärken beider Länder zu bündeln. Südkorea gilt als einer der weltweit führenden Akteure im Halbleiterbereich mit Unternehmen wie Samsung und SK Hynix. Italien bringt seine Expertise in der Fertigung und europäischen Technologieentwicklung ein. Beide Staatschefs vereinbarten zudem, ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Entwicklung widerstandsfähiger und zuverlässiger Lieferketten für kritische Mineralien zu intensivieren.

Breites Spektrum der Zusammenarbeit

Über Technologie hinaus erörterten Meloni und Lee die Kooperation bei gemeinsamen Forschungsprojekten und Austauschprogrammen sowie in den Bereichen Tourismus und Kultur. Ein wichtiger Punkt war auch die Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel, für die beide Länder ihr Engagement bekräftigten.

Historischer Staatsbesuch mit wirtschaftlicher Bedeutung

Melonis Besuch markiert den ersten Staatsbesuch eines italienischen Regierungschefs in Südkorea seit 19 Jahren. Italien zählt zu den vier größten Handelspartnern Südkoreas innerhalb der Europäischen Union. Die italienische Premierministerin, die sich auf einer Asien-Reise befindet, die sie auch nach Japan und Oman führt, äußerte die Erwartung, dass Lee möglicherweise noch in diesem Jahr einen Gegenbesuch in Italien absolvieren wird.

Die Vereinbarung unterstreicht die wachsende Bedeutung internationaler Partnerschaften in der Halbleiterindustrie, insbesondere vor dem Hintergrund globaler Lieferkettenherausforderungen und des technologischen Wettbewerbs.

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