Starmer fordert strengere Regeln für Social Media
Der britische Premierminister Keir Starmer kündigt verschärfte Maßnahmen zum Schutz von Kindern in sozialen Netzwerken an. Hintergrund sind Bedenken über KI-generierte Bilder.

Der britische Premierminister Keir Starmer hat angekündigt, den Schutz von Kindern in sozialen Medien zu verstärken. "Wir müssen mehr für den Schutz von Kindern tun. Deshalb prüfen wir eine Reihe von Optionen und schließen keine Möglichkeit aus", erklärte Starmer gegenüber Reportern.
Reaktion auf KI-Bildgenerierung
Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Sorgen über KI-generierte Bilder. Elon Musks Unternehmen xAI hat kürzlich technische Anpassungen an seinem KI-Chatbot Grok vorgenommen. Die Plattform verhindert nun, dass Nutzer Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung wie Bikinis erstellen können.
Darüber hinaus blockiert xAI standortbasiert die Generierung solcher Bilder in Rechtsgebieten, in denen dies illegal ist. Welche Länder konkret betroffen sind, gab das Unternehmen nicht bekannt.
Neue Gesetzgebung in Großbritannien
Großbritannien hat bereits rechtliche Schritte unternommen und ein neues Gesetz verabschiedet. Dieses stellt nicht nur die Verbreitung, sondern auch die Herstellung nicht-einvernehmlicher sexueller Bilder unter Strafe. Die Regelung zielt darauf ab, Opfer besser zu schützen und Täter konsequenter zu verfolgen.
Die angekündigten zusätzlichen Maßnahmen könnten weitere Verschärfungen für Social-Media-Plattformen bedeuten. Starmer signalisierte, dass die Regierung alle verfügbaren Optionen prüft, um Minderjährige im digitalen Raum besser zu schützen.
