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Tagesgeldzinsen steigen – Sparer profitieren

So sichern Sparer höhere Renditen: Tagesgeld-Angebote mit bis zu 3% Zinsen und Tipps zum Wechsel

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Tagesgeldzinsen steigen – Sparer profitieren

Die steigenden Tagesgeldzinsen sorgen bei Sparern für neue Hoffnung auf Rendite. Nachdem in den vergangenen Jahren aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank kaum Zinsen zu holen waren, kommen nun Bewegungen in den Markt. Die Direktbank ING hat ein Angebot vorgestellt, das auch die Konkurrenz aufhorchen lässt: Kunden erhalten sechs Monate lang 3,0 Prozent Zinsen, unabhängig davon, ob sie bereits ein Konto bei der Bank haben oder nicht. Experten sprechen von einem geschickten Schachzug der ING, die dadurch viele Neukunden und viel Aufmerksamkeit gewinnen kann, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen.

Sparer sollten jedoch beachten, dass die meisten Tagesgeld-Angebote nur für Neukunden gelten und höhere Verzinsungen oft nur für einen begrenzten Zeitraum garantiert werden. Viele Vergleichsrechner im Internet bieten die Möglichkeit, auch den Anlagezeitraum mit einzubeziehen. Zudem sollten Anlegerinnen und Anleger darauf achten, dass ihr Geld bei einer Bank mit Sitz in einem wirtschaftsstarken EU-Land angelegt ist, um von der gesetzlichen Einlagensicherung zu profitieren. Eine Aufteilung von Beträgen über 100.000 Euro auf mehrere Banken kann zusätzliche Sicherheit bieten.

Experten empfehlen zudem, nicht aus Bequemlichkeit bei einer Bank zu bleiben, sondern bei Bedarf flexibel zu sein und nach einem halben Jahr gegebenenfalls die Bank zu wechseln. Bei allem Streben nach Rendite sollten Sparer dabei aber nicht vergessen, dass ein Tagesgeldkonto eigentlich als finanzielles Polster für kurzfristige Kosten wie etwa eine Autoreparatur gedacht ist. Geld, das längerfristig nicht benötigt wird, kann womöglich besser in Aktien oder ETFs angelegt werden.

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