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Südkoreas Kospi glänzt mit zweitem Rekordhoch in Folge

Rüstungs- und Versicherungsaktien treiben den südkoreanischen Leitindex trotz regionaler Verluste auf neue Höchststände.

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Südkoreas Kospi glänzt mit zweitem Rekordhoch in Folge

Der südkoreanische Kospi hat am Freitag zum zweiten Mal in Folge ein Rekordhoch erreicht. Während die meisten asiatisch-pazifischen Märkte unter dem Druck geopolitischer Spannungen nachgaben, setzte der koreanische Leitindex seinen Aufwärtstrend fort.

Als Kurstreiber erwiesen sich vor allem Rüstungs- und Versicherungsaktien. Hanwha Aerospace sprang um beeindruckende 6,35 Prozent nach oben, der Wettbewerber Firstec legte sogar um 16,7 Prozent zu. Im Versicherungssektor gewann Samsung Life Insurance 3,59 Prozent, Mirae Asset Securities kletterte um 3,69 Prozent.

Iranspannungen belasten die Weltmärkte

Den Hintergrund für die breite regionale Schwäche bilden die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump erklärte, er werde innerhalb der nächsten zehn Tage eine Entscheidung über mögliche Militärmaßnahmen gegen Teheran treffen. Diese Aussage ließ die Ölpreise steigen: US-Rohöl (WTI) verteuerte sich um 0,53 Prozent auf 66,78 US-Dollar je Barrel, die Nordseesorte Brent legte 0,18 Prozent auf 71,79 Dollar zu.

Die Wall Street hatte zuvor ebenfalls nachgegeben. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,54 Prozent, der S&P 500 gab um 0,28 Prozent nach, und der technologielastige Nasdaq Composite büßte 0,31 Prozent ein. Belastet wurden die US-Märkte neben den geopolitischen Risiken durch fallende Privatkredit- und Softwareaktien.

Japanische Inflation überrascht mit Rückgang

In Japan sorgte ein überraschender Inflationsrückgang für Aufmerksamkeit. Die Gesamtinflation fiel im Januar erstmals seit 45 Monaten unter das Zwei-Prozent-Ziel der Bank of Japan. Der Nikkei 225 reagierte mit einem Minus von 1,29 Prozent, der breiter gefasste Topix verlor 1,3 Prozent. Besonders volatil zeigte sich die Aktie von Sumitomo Pharma, die zunächst um bis zu 6,81 Prozent stieg, dann aber um mehr als elf Prozent einbrach.

Der Hang Seng Index in Hongkong gab um 0,5 Prozent nach, belastet durch schwache Technologiewerte. Australiens S&P/ASX 200 pendelte knapp unter der Nulllinie. Die Festlandmärkte Chinas blieben wegen der Feierlichkeiten zum Mondneujahr weiterhin geschlossen.

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