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Blue Jay Gold: 67% Antimonkonzentrat mit 94% Ausbeute erzielt

Blue Jay Gold erzielt 67% Antimonkonzentrat mit 94% Ausbeute aus Becker-Cochran

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Blue Jay Gold: 67% Antimonkonzentrat mit 94% Ausbeute erzielt

Blue Jay GoldCorp. (TSXV: JAY) (OTCQB: JAYGF) (FSE: JAY) hat beeindruckende Ergebnisse aus dem metallurgischen Testprogramm am Becker-Cochran-Antimon-Vorkommen auf dem Steller-Goldprojekt im südlichen Yukon vorgelegt. Die Tests bei den ALS Metallurgical Laboratories in Kamloops, British Columbia, lieferten ein 67-prozentiges Antimonkonzentrat mit einer Ausbeute von 94 Prozent. Damit übertrifft das Unternehmen die Schwelle für Premium-Produkte deutlich, die üblicherweise bei 60 Prozent Antimon beginnt. Reiner Stibnit, das Haupterzmineral, besteht aus etwa 71,7 Prozent Antimon – das erzielte Konzentrat kommt dieser mineralogischen Reinheit also bereits sehr nahe.

Rund 50 Kilogramm dieses Konzentrats befinden sich derzeit bei drei nordamerikanischen Verarbeitungsgruppen, die es in fertige Antimonprodukte umwandeln. Die ersten Ergebnisse werden in den kommenden Wochen erwartet. Das Besondere: Jede Gruppe verwendet unterschiedliche Aufbereitungsmethoden, um den optimalen Weg für das Material zu finden. „Unser Ansatz verschafft Blue Jay den für unser Material und unsere Interessen am besten geeigneten Weg“, erklärte das Unternehmen.

Hintergrund und strategische Bedeutung

Die Testarbeiten wurden an einem Komposit von über 400 Kilogramm stibnithaltiger Mineralisation durchgeführt, das von Mitarbeitern des Unternehmens an einer einzelnen Grube bei Becker-Cochran gesammelt wurde. Die Testsequenz umfasste Kopf-Assays, mineralogische Charakterisierung, Mahlgradeinstellung sowie Grob- und Reinflotation. Mit einer primären Mahlung bei einer Korngröße von nahe 140 µm K80 und unter Verwendung von Bleinitrat als Stibnitaktivator sowie SIPX als Sammler wurde eine hervorragende metallurgische Leistung erzielt.

CEO Geordie Mark betonte die strategische Bedeutung der Arbeiten: „Als wir unsere Due Diligence nach dem Erwerb des Projekts durchführten, lag die Antimon-Prospekt im historischen Bericht offen zutage, und niemand hatte sie sechzig Jahre lang angefasst. Moderne konventionelle Verarbeitung übertraf die Ergebnisse der 1960er-Jahre deutlich.“ Bereits 1965 waren an diesem Vorkommen Großprobenahmen und Flotationstests durchgeführt worden. Die damaligen Arbeiten berichteten über eine Ausbeute von 92,8 Prozent des enthaltenen Antimons und Konzentrate mit mehr als 62 Prozent Antimon. Der unterirdische Ausbau wurde jedoch eingestellt, als der Antimonpreis fiel.

Ein Distrikt, keine einzelne Lagerstätte

Das Steller-Goldprojekt umfasst rund 170 Quadratkilometer und ist ganzjährig über eine 84 Kilometer lange Straße von Whitehorse aus zugänglich. Es beherbergt die ehemals produzierende Mt. Skukum-Goldmine, die Skukum Creek- und Goddell Gully-Gold-Silber-Lagerstätten sowie eine Aufbereitungsanlage mit 270 Tonnen pro Tag. Becker-Cochran liegt innerhalb einer Antimon-Anomalie, die auf der Ostseite des Geländes etwa acht Kilometer breit ist.

Mark stellte klar: „Was wir über das Antimon lernen, sagt uns auch etwas über das Projekt als Ganzes. Ein Landpaket beherbergt eine ehemals produzierende Goldmine, zwei weitere Gold-Silber-Lagerstätten in unterschiedlichen Stilen, und nun wird ein Antimonkonzentrat von Premium-Qualität aus einem separaten mineralisierten Feld gefördert.“ Die Gold-, Silber- und Antimon-Mineralisationen werden als Produkt derselben Phase eozäner magmatisch-epithermaler Aktivität interpretiert, die auf unterschiedlichen Ebenen und Temperaturen innerhalb eines ausgedehnten Systems stattfand.

Nächste Schritte und Bohrprogramm

Die ersten Antimon-Metallprodukte der drei Verarbeitungsgruppen werden in den kommenden Wochen erwartet. Parallel dazu laufen die Auswertungen des Zehn-Bohrloch-Programms am Becker-Cochran, das Ende August 2026 angekündigt wurde und die abwärtsgerichtete Fortsetzung der mineralisierten Scherzone unterhalb der historischen Abbaubereiche untersucht. Sollte die Bohrung die Kontinuität in der Tiefe bestätigen, beabsichtigt das Unternehmen, zu Variabilitäts- und Locked-Cycle-Testarbeiten an Bohrkern-Kompositen überzugehen.

CEO Mark betonte den pragmatischen Ansatz: „Bei einer Flotationszahl hören die meisten Unternehmen in unserer Phase auf und bitten dann die Anleger, sich den Rest vorzustellen. Das tun wir nicht. Das Konzentrat befindet sich nun bei drei nordamerikanischen Verarbeitungsgruppen, die es in eine Reihe fertiger Antimonprodukte umwandeln werden, und wir erwarten die ersten davon innerhalb weniger Wochen. Das bedeutet, dass dieses Material innerhalb einer einzigen Explorationsaison vom Gestein im Boden zum fertigen Metall geworden sein wird.“

Die Antimon-Mineralisation bei Becker-Cochran ist nicht Teil der aktuellen Mineral Resource Estimate. Das Programm des Unternehmens für 2026 bleibt auf die Gold- und Silberressourcen an Skukum Creek und Mt. Skukum gerichtet. Die Bohrungen auf hochgradige Goldziele laufen weiter, mit Ergebnissen, die voraussichtlich bis 2027 andauern werden.

Fazit für Anleger

Die Ergebnisse von Blue Jay Gold sind aus mehreren Gründen bemerkenswert. Erstens zeigt die hohe Konzentratqualität von 67 Prozent Antimon bei einer Ausbeute von 94 Prozent, dass moderne Aufbereitungsverfahren die historischen Ergebnisse aus den 1960er-Jahren deutlich übertreffen können. Zweitens verfolgt das Unternehmen einen ungewöhnlich pragmatischen Ansatz, indem es das Konzentrat bereits an drei verschiedene Verarbeitungsgruppen zur Herstellung fertiger Metallprodukte gegeben hat. Drittens unterstreicht die Antimon-Mineralisation den Distrikt-Charakter des Steller-Projekts, das neben Gold und Silber auch kritisches Metallpotenzial bietet. Die kommenden Wochen mit den ersten fertigen Antimonprodukten sowie die Bohrergebnisse aus der Tiefe werden zeigen, ob sich das Potenzial in wirtschaftlich verwertbare Ressourcen übersetzen lässt.

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