Saga Metals bohrt 495,6 Meter Titan-Vanadium-Eisen im Radar-Projekt
Saga Metals meldet breite, konsistente Oxidschnitte aus sechs Bohrlöchern der Trapper-Zone in Labrador – darunter ein 495,6-Meter-Treffer.

Saga Metals Corp. (TSXV: SAGA) (OTCQX: SAGMF) (FSE: 20H) hat weitere Analyseergebnisse aus seinem Bohrprogramm zur Schätzung des Mineralressourcenbestands (MRE) vorgelegt. Die sechs neuen Diamantbohrlöcher R-0082 bis R-0087 durchteuften durchgängig breite oxidische Mineralisationen in der Trapper-Zone des zu 100 Prozent unternehmenseigenen Radar Titanium-Vanadium-Iron-Projekts nahe Cartwright in Labrador, Kanada. Das erste MRE-Bohrprogramm wurde im August 2026 abgeschlossen, gestartet war es im vierten Quartal 2025.
Die Trapper-Zone ist Teil eines oxidführenden Lopoliths, zu dem auch die Falcon- und die Hawkeye-Zone gehören und der insgesamt eine Fläche von 29 Quadratkilometern umfasst. Die per QMAGT-Vertikalgradient-Anomalie abgebildete zentrale Oxidschichtung des Lopoliths wurde über diese Fläche validiert.
Die wichtigsten Bohrergebnisse
Den spektakulärsten Treffer lieferte Loch R-0085 mit 495,6 Metern bei 37,86 Prozent Fe2O3, 5,51 Prozent TiO2 und 0,273 Prozent V2O5. Darin enthalten sind mehrere hochgradige Abschnitte: 14,9 Meter bei 52,75 Prozent Fe2O3, 8,35 Prozent TiO2 und 0,437 Prozent V2O5, ferner 203,2 Meter bei 44,75 Prozent Fe2O3 und 68,2 Meter bei 52,95 Prozent Fe2O3, 8,57 Prozent TiO2 und 0,381 Prozent V2O5. Hinzu kommen 89,0 Meter bei 43,36 Prozent Fe2O3 sowie 16,9 Meter bei 45,84 Prozent Fe2O3, 6,74 Prozent TiO2 und 0,377 Prozent V2O5.
Die übrigen Bohrlöcher bestätigen das Muster breiter Schnitte:
- Loch R-0082: 51,8 m @ 36,12 % Fe2O3, 6,18 % TiO2, 0,190 % V2O5
- Loch R-0083: 25,8 m @ 41,89 % Fe2O3, 7,27 % TiO2, 0,295 % V2O5
- Loch R-0084: 80,9 m @ 36,58 % Fe2O3, 6,07 % TiO2, 0,201 % V2O5
- Loch R-0086: 46,3 m @ 42,44 % Fe2O3, 6,77 % TiO2, 0,286 % V2O5
- Loch R-0087: 43,1 m @ 46,24 % Fe2O3, 7,87 % TiO2, 0,279 % V2O5
Die Kernbeschreibungen zeigen, dass die Oxidzonen aus semi-massivem und rhythmisch geschichtetem Oxid bestehen. Bei R-0085 etwa ist die bei 10,1 Metern angeschnittene Oxidzone 408,5 Meter breit (wahre Mächtigkeit 284,2 Meter) und setzt sich aus 275,6 Metern semi-massivem sowie 132,9 Metern rhythmisch geschichtetem Oxid zusammen.
Unternehmen sieht Kontinuität statt Einzelspitze
Michael Garagan, CGO und Direktor von Saga Metals, ordnet die Ergebnisse ein: „Abschnitt N11 ist das Bild, auf das wir mit unseren Bohrungen hingearbeitet haben. R-0085 schnitt 495,6 Meter konsistente, korrelierte Titan-, Vanadium- und Eisenschichten an, darunter 68,2 Meter bei 52,95 % Fe2O3, 8,57 % TiO2 und 0,381 % V2O5.“ Das Loch liegt auf derselben Schnittlinie wie R-0072, das 470 Meter derselben Oxidsequenz lieferte.
Garagan vergleicht die Dimensionen mit dem Central Park Tower in Manhattan, dem mit 472,4 Metern weltweit größten Wohngebäude. „Ein Bohrloch ragt über diese Höhe hinaus. Das andere entspricht ihr im Wesentlichen. Es handelt sich nicht um schmale Spitzen“, betont er. Es seien zwei dicke, sich überschneidende Durchschnitte durch dasselbe geschichtete System.
Für das Unternehmen ist das ein wichtiger Meilenstein. „Mit den nun verfügbaren Assay-Ergebnissen dieses Programms sind die Querschnitte keine ausstehenden Linien mehr. Wir können nun die Oxidschichten, die Falten und die wahren Breiten als einen einzigen Körper für die erste Mineralressourcenschätzung des Unternehmens für die Trapper-Zone modellieren“, so Garagan weiter.
Kontext für Anleger
Titan und Vanadium gelten als kritische Rohstoffe – Titan für Leichtbau und Pigmente, Vanadium unter anderem für hochfeste Stähle und Batteriespeicher. Projekte mit breiten, oberflächennahen Oxidmineralisationen in stabilen Jurisdiktionen wie Kanada sind für Investoren daher von besonderem Interesse. Die kontinuierlichen Schnitte entlang derselben Schnittlinien deuten auf ein zusammenhängendes, schichtförmiges System hin – eine wichtige Voraussetzung für die bevorstehende Ressourcenschätzung. Assays für die Bohrlöcher R-0089 und R-0092 stehen laut Unternehmen noch aus.
