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Russland plant Aufstockung des Wohlstandsfonds um bis zu 12 Milliarden Dollar

Moskau will den Nationalen Wohlstandsfonds von 600 Mrd. auf 1 Billion Rubel erhöhen.

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Russland plant Aufstockung des Wohlstandsfonds um bis zu 12 Milliarden Dollar

Russland plant eine deutliche Aufstockung seines Nationalen Wohlstandsfonds. Finanzminister Anton Siluanov kündigte am Montag an, dass das Volumen des Fonds bis Ende 2026 von derzeit 600 Milliarden auf eine Billion Rubel erhöht werden soll. Das berichtet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Minister.

Die geplante Erhöhung um 400 Milliarden Rubel entspricht umgerechnet zwischen 7,16 und 11,93 Milliarden US-Dollar, abhängig vom aktuellen Wechselkurs. Der Nationale Wohlstandsfonds dient Russland als zentrales Instrument zur Absicherung gegen wirtschaftliche Schocks und zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten.

Haushaltsdefizit von bis zu drei Prozent erwartet

Neben der Aufstockung des Fonds äußerte sich Siluanov auch zur Haushaltslage des Landes. Das russische Staatshaushaltsjahr 2026 könnte demnach ein Defizit von bis zu drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts verzeichnen. Dies wäre ein deutliches Signal für die angespannte finanzielle Situation des Landes, das unter anhaltenden Sanktionen und hohen Militärausgaben leidet.

Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die russische Wirtschaft zunehmend unter Druck gerät. Westliche Sanktionen, die nach dem Einmarsch in die Ukraine verhängt wurden, belasten weiterhin die Staatsfinanzen. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Rüstung und soziale Programme.

Hintergrund: Der Nationale Wohlstandsfonds

Der Nationale Wohlstandsfonds Russlands wurde 2008 gegründet und speist sich vor allem aus Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport. Er soll als Puffer für Krisenzeiten dienen und die Stabilität des Finanzsystems sichern. Zuletzt wurde der Fonds jedoch verstärkt zur Finanzierung des Haushaltsdefizits herangezogen.

Die geplante Aufstockung um bis zu knapp zwölf Milliarden Dollar zeigt, dass Moskau trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage weiterhin versucht, finanzielle Reserven aufzubauen. Ob dieses Ziel angesichts der prognostizierten Haushaltsdefizite realistisch ist, bleibt abzuwarten.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einem Redakteur geprüft.

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