ANZEIGE

Russland: Explodierende Nebenkosten werden zum neuen Inflationsschock für Haushalte

In Moskau übersteigt eine Nebenkostenabrechnung das halbe Monatsgehalt – die Versorgungspreise sind seit 2022 um mehr als 50 Prozent gestiegen.

•• 6 Min
Russland: Explodierende Nebenkosten werden zum neuen Inflationsschock für Haushalte

MOSKAU (Reuters) – In der russischen Hauptstadt Moskau war die Geschichtslehrerin Polina Ibragimova schockiert, als eine Nebenkostenabrechnung einging, die mehr als die Hälfte ihres monatlichen Gehalts ausmachte. Die 34-jährige Mutter von zwei Kindern dachte zunächst, ihre Kinder müssten zu lange in einer dampfenden Badewanne gesessen haben. Dann las sie die Abrechnung Zeile für Zeile durch und entdeckte den wahren Übeltäter: einen starken Anstieg der Versorgungspreise.

Der Anstieg der Nebenkosten fällt in eine Zeit, in der Russland mit einer durch die Kriegswirtschaft angeheizten Inflation kämpft. Ein angespannter Arbeitsmarkt und höhere Militärausgaben erhöhen den Preisdruck weiter. Für Haushalte wie den von Ibragimova werden diese Belastungen zunehmend in den monatlichen Rechnungen und im täglichen Ausgabenverhalten sichtbar.

Die Versorgungspreise in Russland sind seit Kriegsbeginn in der Ukraine im Jahr 2022 um mehr als 50 Prozent gestiegen und allein in diesem Jahr um mehr als 13 Prozent. Damit tragen sie zur Inflation bei, die von den Behörden als das größte Problem der Wirtschaft angesehen wird. „Das war unangenehm. Wir spüren es wirklich“, sagte Ibragimova, die nun darüber nachdenkt, sich zusätzliche Schüler für Privatunterricht zu nehmen, um die höheren Kosten zu decken.

Die Nebenkostenabrechnung von Ibragimova stieg seit dem Sommer um rund ein Viertel

Ihre Nebenkostenabrechnung ist seit dem Sommer um etwa ein Viertel auf 12.000 Rubel (150 US-Dollar) gestiegen. Das bedeutet, dass ihr Gehaltsvorschuss, der normalerweise etwa die Hälfte ihres monatlichen Gehalts beträgt, die Kosten nicht mehr abdeckt. Russen sind an jährliche Erhöhungen der Tarife für Heizung, Wasser und Strom gewöhnt, die darauf abzielen, mit der Inflation Schritt zu halten. Die Bundesregierung gibt Richtlinien vor, während die Behörden in den Regionen Russlands die endgültigen Erhöhungen festlegen.

Die Tariferhöhung wurde nach den Parlamentswahlen auf den 1. Oktober verschoben

In diesem Jahr wurde der Anstieg jedoch bis zum 1. Oktober verschoben, nach den Parlamentswahlen im September. Das half, die Wahl vor dem öffentlichen Ärger über die höheren Haushaltskosten zu schützen. Die Verschiebung bedeutete, dass die Regionalbehörden anschließend einige der steilsten Erhöhungen in Jahren genehmigten, um den Versorgungsunternehmen zu helfen, mit der Inflation aufzuholen.

Die Zentralbank kämpft mit einem Leitzins von 14 Prozent gegen die Inflation

Die Preiserhöhungen belasten nicht nur die Geldbeutel der einfachen Russen. Sie wecken auch Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der Zentralbank, die Inflation zu kontrollieren und die hohen Leitzinsen zu senken, die derzeit bei 14 Prozent liegen und die Wirtschaft lähmen. Die Zentralbank hatte die Inflationsrate im vergangenen Jahr gesenkt, was jedoch auf Kosten des wirtschaftlichen Wachstums ging. In diesem Jahr haben ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien zu einer neuen Welle des Preiswachstums geführt, diesmal getrieben von steigenden Benzinpreisen.

Nach einer Entscheidung, die Zinsen am 23. Oktober unverändert zu lassen, warnte Gouverneurin Elvira Nabiullina, dass die Erhöhung die Inflationserwartungen der Haushalte ankurbeln würde. Diese lagen bereits auf einem Zweijahreshoch und gelten als wichtiger Indikator für Zinsentscheidungen. „Die Zielerreichung einer Inflation von 4 Prozent wird durch solche Tarifkomponenten noch schwieriger und erfordert eine strengere Geldpolitik“, sagte der Ökonom Dmitry Polevoy unter Bezugnahme auf das langfristige Inflationsziel der Zentralbank.

Russische Versorgungskosten bleiben niedriger als in Europa, doch die Gehälter sind es auch

Obwohl die russischen Versorgungskosten aufgrund des reichlich vorhandenen und günstigen Erdgases, das für Heizung und Stromerzeugung verwendet wird, niedriger bleiben als in weiten Teilen Europas, sind die Durchschnittsgehälter trotz jüngster zweistelliger Lohnsteigerungen immer noch weit niedriger. Die Erhöhungen verstärken die Lebensmittelinflation und veranlassen Menschen wie Ibragimova dazu, die Haushaltsbudgets auf immer kreativere Weise zu strecken. „Ich fühle mich wie eine Hausfrau aus der Sowjetzeit“, sagte sie und beschrieb, wie sie jetzt ein Huhn in mehr Portionen schneidet als zuvor, um die Mahlzeiten länger strecken zu können.

Selbst kremltreue Politiker kritisieren die Erhöhungen scharf

Die Tariferhöhungen haben auch Kritik von Politikern hervorgerufen, die dem Kreml normalerweise wohlgesinnt sind. Gennady Zyuganov, der Führer der Kommunistischen Partei, die nach der regierenden Partei Einiges Russland immer noch die zweitgrößte Fraktion im Parlament hält, beschwerte sich während eines Treffens nach der Wahl bei Präsident Wladimir Putin über die Erhöhung. Zyuganov sagte, seine eigene Nebenkostenabrechnung für eine Wohnung aus der Sowjetzeit in Moskau habe 30.000 Rubel überschritten, mehr als der durchschnittliche russische Rentenanspruch.

Der Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin sagte, einige regionale Erhöhungen seien übertrieben. Er forderte Staatsanwälte und die Kartellaufsicht auf, einzugreifen und „Leute ohne Zügel und ohne Gewissen“ zu kontrollieren.

Kleine Unternehmen trifft die Kostenwelle besonders hart

Die Erhöhungen haben kleinen Unternehmen einen weiteren Schlag versetzt, die ohnehin bereits von Steuererhöhungen betroffen sind, da die Regierung versucht, Wege zu finden, das wachsende Budgetdefizit zu decken, das durch erhöhte Militärausgaben getrieben wird. „Die Erhöhungen der Versorgungsgebühren sind besonders schmerzhaft für Unternehmen, die kürzlich eröffnet wurden, da sie von anderen Steigerungen begleitet werden“, sagte Anastasia Zapoteeva, Managerin einer Bar in Moskau.

Bereits am 23.10.2026 berichtete aktien.news über den unveränderten Leitzins

Die aktuellen Zahlen reihen sich in eine längere Entwicklung ein, über die aktien.news bereits berichtet hat. Bereits am 23.10.2026 meldete aktien.news, dass die russische Zentralbank ihren Leitzins bei 14 Prozent unverändert gelassen hat – der zweite aufeinanderfolgende Halt innerhalb von weniger als zwei Monaten. Zugleich korrigierte die Bank of Russia ihre Inflationsprognose für das Jahr 2026 nach oben, auf einen Bereich von 7,1 bis 7,6 Prozent, nachdem zuvor eine Schätzung von 6 bis 7 Prozent gegolten hatte. Ihr Inflationsziel von 4 Prozent erwartet sie unverändert erst für das Jahr 2027.

Schon am 27.07.2026 berichtete aktien.news, dass Präsident Wladimir Putin die russischen Gesetzgeber vor den wachsenden Gefahren einer steigenden Inflation warnte. Hintergrund war eine deutliche Revision der Inflationsprognose der Zentralbank für 2026 auf eine Spanne zwischen 6 und 7 Prozent – zuvor war die Behörde von 4,5 bis 5,5 Prozent ausgegangen.

Am 20.01.2026 berichtete aktien.news, dass Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Inflationsentwicklung trotz steigender Mehrwertsteuer als unter Kontrolle bezeichnete. Zu Jahresbeginn hatte Russland die Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte auf 22 Prozent erhöht, um den Staatshaushalt zu stärken und erhöhte Militärausgaben sowie sinkende Öl- und Gaseinnahmen zu kompensieren. Am 05.08.2026 meldete aktien.news unter Berufung auf das Sitzungsprotokoll der Zentralbank vom 24. Juli, dass gestiegene Kraftstoffpreise die Verbraucherpreise spürbar belasteten: Im Juni trugen die höheren Kraftstoffkosten rund 0,3 Prozent zur Inflation bei, in der ersten Julihälfte kamen weitere 0,2 Prozent hinzu. Auslöser waren ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien.

Der anhaltende Inflationsdruck begrenzt den Spielraum der Zentralbank für Zinssenkungen

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung vor allem ein Indikator für den anhaltenden Inflationsdruck in Russland. Die Zentralbank sieht ihr langfristiges Ziel von 4 Prozent durch die Tarifkomponenten zusätzlich erschwert, wie der Ökonom Dmitry Polevoy betont. Solange die Inflationserwartungen der Haushalte auf einem Zweijahreshoch liegen, bleibt der Spielraum für Zinssenkungen begrenzt – der Leitzins liegt bei 14 Prozent. Die Verschiebung der Tariferhöhungen nach den Wahlen zeigt zudem, dass politische Termine die Preisentwicklung in Russland mitbestimmen. Wer in russische Anlagen investiert ist oder dies erwägt, sollte die Kombination aus hohen Zinsen, wachsenden Staatsausgaben und steigenden Haushaltskosten als Risikofaktoren im Blick behalten.

Die Zentralbank erwartet ihr Inflationsziel von 4 Prozent erst für das Jahr 2027

Einen konkreten Zeitplan für eine Zinssenkung nennt der Quelltext nicht. Klar ist, dass die Zentralbank am 23. Oktober die Zinsen unverändert ließ und Gouverneurin Elvira Nabiullina vor steigenden Inflationserwartungen der Haushalte warnte. Die Bank of Russia erwartet ihr Inflationsziel von 4 Prozent unverändert erst für das Jahr 2027. Die Tariferhöhungen zum 1. Oktober wirken nun in den kommenden Abrechnungsperioden nach, während die Regionalbehörden die endgültigen Erhöhungen festgelegt haben.

Die Begriffe Leitzins, Inflation und Inflationserwartungen prägen diesen Bericht

  • Leitzins: der von der Zentralbank festgelegte Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Zentralbankgeld beschaffen können.
  • Inflation: der allgemeine Anstieg des Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum.
  • Inflationserwartungen: die Vorstellungen von Haushalten und Unternehmen darüber, wie stark die Preise künftig steigen werden.
Nebenkosten RusslandInflation RusslandLeitzins 14 ProzentZentralbank RusslandVersorgungspreiseElvira NabiullinaInflationserwartungenRussische Wirtschaft

Meistgelesene News

  1. SpaceX-Aktie: Was 10.000 Dollar bis 2030 wert sein könnten
  2. Deutsche Telekom bremst Fusion mit T-Mobile US aus
  3. Weil Gotshal & Manges: Wie die Wall-Street-Kanzlei in die Krise geriet
  4. Weil, Gotshal & Manges in der Krise: Kanzlei sucht Insolvenzberater
  5. Commerzbank-Übernahme: Deutsche Bank wirbt offensiv um Mittelstandskunden

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.