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Pakistan bittet Trump um Verlängerung der Iran-Deadline um zwei Wochen

Pakistans Premier Sharif wandte sich direkt an Trump und forderte Teheran gleichzeitig auf, den US-Forderungen nachzugeben.

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Pakistan bittet Trump um Verlängerung der Iran-Deadline um zwei Wochen

Pakistan hat die USA um eine zweiwöchige Verlängerung der Frist für den Iran gebeten. Premierminister Shehbaz Sharif wandte sich dazu direkt über die Plattform X an US-Präsident Donald Trump und markierte dabei neben Trump auch Vizepräsident JD Vance sowie weitere hochrangige Regierungsvertreter beider Länder. Gleichzeitig forderte Sharif Teheran auf, den Forderungen Washingtons zuzustimmen.

Trumps Drohung, die „gesamte Zivilisation" des Iran auszulöschen, sollte das Land seinen Forderungen bis 20:00 Uhr ET nicht nachkommen, hatte zuvor über das gesamte politische Spektrum hinweg scharfe Kritik ausgelöst. Die Aussage sorgte international für Aufsehen und verschärfte die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten erheblich.

Teheran bricht direkte Kommunikation mit Washington ab

Als direkte Reaktion auf Trumps Drohung brach der Iran die direkte Kommunikation mit den USA ab. Gespräche über Vermittler wurden jedoch fortgesetzt, was auf einen noch bestehenden diplomatischen Kanal hindeutet. Gleichzeitig drohten die Islamischen Revolutionsgarden mit einer Eskalation der Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur im Nahen Osten – eine Drohung, die die Energiemärkte unmittelbar beeinflusste.

Auch innerhalb der Republikanischen Partei wächst der Druck: Einige Republikaner haben ihre eigene Frist für einen möglichen Iran-Krieg gesetzt, die nach Berichten des Wall Street Journal immer näher rückt. Die Lage bleibt damit sowohl diplomatisch als auch innenpolitisch in den USA äußerst angespannt.

Ölpreise auf höchstem Stand seit Juni 2022

Die geopolitischen Spannungen hinterlassen deutliche Spuren an den Finanzmärkten. Die US-Rohöl-Futures schlossen auf ihrem höchsten Stand seit Juni 2022 – jenem Zeitraum, der auf den russischen Einmarsch in die Ukraine folgte. Die US-Aktienmärkte zeigten sich derweil uneinheitlich, was die Unsicherheit der Anleger widerspiegelt.

Viele Marktteilnehmer berichten von mentaler Erschöpfung angesichts der täglichen Flut an Schlagzeilen. Einige Investoren halten sich bewusst an der Seitenlinie und warten auf eine konkrete Entwicklung oder ein definitives Ende des Konflikts, bevor sie größere Handelspositionen eingehen.

Streit um Regierungsjet für Kabinettsmitglieder

Abseits der Iran-Krise sorgt ein weiteres Thema in Washington für Diskussionen: Die US-Regierung plant, ein besonders luxuriöses Flugzeug – das nach Angaben von Beamten komfortabler als die meisten anderen Regierungsjets ist – für Reisen ausgewählter Kabinettsmitglieder sowie für Melania Trump zu nutzen. Das Weiße Haus verwies eine Anfrage zur Stellungnahme an das Heimatschutzministerium (DHS).

Kritik kommt dabei aus den eigenen Reihen: Einige Regierungsvertreter und externe Unterstützer stellen die Verwendung von Mitteln des Einwanderungsbehörde ICE für dieses Flugzeug infrage. Die ICE-Mittel waren ursprünglich für die von Trump versprochenen Massendeportationen aufgestockt worden und sollen eigentlich nicht für ein Flugzeug eingesetzt werden, das nicht der Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen dient. Hintergrund ist auch, dass Trump die frühere DHS-Chefin Noem im vergangenen Monat entlassen hatte.

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